Schutz vor Keuchhusten

Eine Keuchhusten-Infektion oder -Impfung in der Kindheit schützt nicht auf Dauer vor einer neuen Ansteckung. Daher kann hinter einem hartnäckigen, quälenden, über mehrere Wochen anhaltenden Husten eine Keuchhusten-Erkrankung stecken. Darauf weist der Bundesverband der Pneumologen in Heidenheim hin. Bei jedem vierten Erkrankten kommt es zu Komplikationen. Dazu zählen unter anderem Gewichtsverlust oder Inkontinenz. Seltener sind Lungenentzündung, Krampfanfälle und Gehirnbluten. Empfehlenswert ist dem Ärzteverband zufolge daher die regelmäßige Auffrischungsimpfung, die zusammen mit den Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Polio erfolgen kann. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse, die Praxisgebühr fällt dafür nicht an.

dpa-Magazin / mag

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