Schöne Ferien in der Kinderstadt
Bis zum 2. August bauen Kinder in der Wuhlheide ihr eigenes Reich

Forscher Petja, Bürgermeisterin Mia und Straßenreinigerin Stina bei der Eröffnung von FEZitty.
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  • Forscher Petja, Bürgermeisterin Mia und Straßenreinigerin Stina bei der Eröffnung von FEZitty.
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Pünktlich zu Ferienbeginn hat FEZitty, die Spielstadt in der Wuhlheide, Straße zum FEZ 2, geöffnet. Bis Anfang August können hier Kinder von sechs bis 14 Jahren ihre eigene Welt bauen.

Petja, Mia und Stina, Akteure des ersten Tages, nehmen aus der Hand von FEZ-Geschäftsführer Thomas Liljeberg-Markuse den symbolischen Stadtschlüssel entgegen. „Wir erwarten bis zum Ferienende rund 25 000 Besucher, jeden Tag hat unser Jobcenter 500 Jobs zu vergeben“, erklärt der FEZ-Chef.

Denn die FEZitty funktioniert wie eine richtige Stadt. Im Einwohnermeldeamt – sprich FEZ-Kasse – zahlen die Mitspieler ihren Eintritt und erhalten den Stadtausweis. Dann geht es zum Jobcenter. Jeden Tag können bis zu 500 Stellen vermittelt werden, aus insgesamt 35 Berufsfeldern. Gefragt sind Tätigkeiten als Eisenbahner, Forscher, Professor oder Wasseringenieur. In diesem Jahr solle eine Siedlung aus Tiny-Häusern entstehen. Dafür werden Bauingenieure und Bauarbeiter gebraucht. Bereits seit Jahren hat die Ökologie in FEZitty einen hohen Stellenwert, beim Gärtnern auf der Ökoinsel und auch bei der naturnahen Eierproduktion. Dazu macht, wie schon in früheren Jahren, ein mobiler Hühnerstall Station. Die 100 Hühner und zwei Hähne müssen von den Stadtbewohnern gepflegt und gefüttert werden, andere Mitspieler sorgen für die Vermarktung der Eier.

„Wir praktizieren hier in FEZitty das richtige Leben. Die Kinder bestimmen, wie sich unsere Stadt entwickelt und was jeden Tag gemacht wird. Und sie erhalten ganz nebenbei Antworten auf reale Fragen des Alltags“, erklärt Thomas Liljeberg-Markuse. In diesem Jahr gibt es vier Themenwochen. Noch bis zum 5. Juli dreht sich das Stadtleben um die Kunst, vom 8. bis 12. Juli stehen sportliche Olympiaden auf dem Programm und vom 15. bis 19. Juli dreht sich vieles um das Thema Wasser. Kinder können ihren Wasserführerschein machen oder das Abwassernetz der Minihaussiedlung Tiny-Town auf Schäden untersuchen. Zum Abschluss gibt es vom 22. bis 26. Juli eine Modewoche. Die schönsten und witzigsten Kreationen werden auf einer Modenschau präsentiert.

Für alle Arbeiten erhalten die Mitspieler Lohn und Gehalt, und zwar in der extra für die Spielstadt eingeführten Währung Wuhli. Vom Einkommen werden aber wie im richtigen Leben gleich Steuern abgezogen. Wer mindestens acht Stunden gearbeitet hat, kann Stadtbürger werden. Regelmäßig wird ein Bürgermeister gewählt.

Der Stadtausweis für FEZitty kostet pro Tag vier Euro, für eine Woche 16 Euro und für die gesamte Ferienzeit 36 Euro. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr.

Infos unter https://fez-berlin.de/

Autor:

Ralf Drescher aus Lichtenberg

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