Flüchtlinge ausgezogen

Oberschöneweide. Angesichts der dramatischen Lage vieler geflüchteter Menschen und fehlender Unterbringungsmöglichkeiten hatte der 1. FC Union im September das Gebäude seines künftigen Fanhauses als Unterkunft für die Wintermonate zur Verfügung gestellt. Nach den notwendigen Umbaumaßnahmen zogen einige Wochen später die ersten Menschen in die vom Internationalen Bund betriebene Notaufnahmeeinrichtung ein. Ende April endete die vereinbarte Nutzung und der Umzug der Bewohner in andere Quartiere fand statt. Bei einem Fest mit Musik und Tanz wurde Abschied genommen. „Es war eine sehr gut geführte Unterkunft. Wir bedanken uns beim Internationalen Bund für die gute Zusammenarbeit und wünschen den bisherigen Bewohnern eine gute und friedvolle Zukunft“, kommentiert Fanhausleiter Sven Mühle. Nun beginnen die Maßnahmen zur Herstellung von Baufreiheit im Gebäude. Alle erforderlichen Genehmigungen für den Ausbau liegen vor. sim

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