Fotografien von Karl-Ludwig Lange in der Galerieetage

Ausschnitt aus dem Ausstellungsplakat mit einem Foto Karl-Ludwig Langes aus dem Jahr 1974 aus dem Märkischen Viertel. | Foto: Christian Schindler
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Hermsdorf. Noch bis zum 29. Januar ist die Galerieetage im Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, Teil eines Ausstellungsprojektes mit Arbeiten des Fotografen Karl-Ludwig Lange an insgesamt zehn Orten.

Für ein Kennenlernen der Arbeit von Karl-Ludwig Lange eignet sich das Künstlergespräch am 23. Oktober um 18 Uhr in der Galerieetage. Dabei spricht Torsten Neuendorff mit dem Künstler.

Karl-Ludwig Lange wurde 1949 im westfälischen Minden geboren und fotografierte seit den 1970er Jahren erst im damaligen West-Berlin, später in der vereinten Stadt. Die Initiative für die Ausstellung kam von der Reinickendorfer Kunstamtsleiterin Dr. Cornelia Gerner. Ein Prinzip dieses Projektes der Kommunalen Galerien ist es, in den jeweiligen Bezirken Arbeiten aus anderen Regionen der Stadt zu zeigen.

So hat die Galerieetage in Hermsdorf Fotografien Langes unter dem Motto "Die 100 Ansichten des Fernsehturms" versammelt. Sie entstanden unmittelbar nach dem Berliner Mauerfall in der Serie "The Gate Is Open". In vielen Fällen ist der Fernsehturm im Hintergrund zu erkennen. "Hier zeigt sich, dass die Bilder auch Geschichten erzählen", sagt Cornelia Gerner über die Qualität der Fotos. Auf verblassten Reklameschriften lassen sich noch Nutzungen von Geschäften vor der DDR-Zeit erkennen, dürftig bestückte Auslagen konkurrieren noch nicht mit einem Überangebot in improvisierten Verkaufsstellen.

Wer Reinickendorfer Motive sucht, muss in die Humboldt-Bibliothek, Karolinenstraße 19, gehen, wo bis zum 18. Dezember Frohnauer Weiher aus dem Jahr 1989 und Lichterfelder Villen aus dem Jahr 1986 zu sehen sind (geöffnet montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr, sonnabends von 11 bis 16 Uhr).

Größere Reinickendorf-Serien sind noch in der Alten Feuerwache, Marchlewskistraße 6 in Friedrichshain, und in der Mittelpunktbibliothek Köpenick Alter Markt 2, zu sehen. Erstere Schau zeigt bis 14. November dienstags bis donnerstags von 13 bis 19 Uhr sowie freitags und sonnabends von 14 bis 20 Uhr unter anderem das Märkische Viertel, dem auch das Plakat des Projektes gewidmet ist, letztere montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 20 Uhr, mittwochs von 13 bis 20 Uhr, sonnabends von 10 bis 14 Uhr "Kindergräber in Alt-Reinickendorf" (bis 30. Mai 2015). Der Eintritt zu den Ausstellungen und dem Künstlergespräch ist frei.

Christian Schindler / CS
Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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