Baumängel
Seniorenfreizeitstätte öffnet erst im Frühjahr

Im Garten der Alten Dorfschule entsteht die neue Freizeitstätte. Rechts ist das Domizil des Rudower Heimatvereins zu sehen.
  • Im Garten der Alten Dorfschule entsteht die neue Freizeitstätte. Rechts ist das Domizil des Rudower Heimatvereins zu sehen.
  • Foto: Bezirksamt Neukölln
  • hochgeladen von Susanne Schilp

Die Fertigstellung der Rudower Seniorenfreizeitstätte verzögert sich. Grund sind Fehler bei der Fußbodenverlegung. Bürgermeister Martin Hikel (SPD) hofft jedoch, dass die Eröffnung noch in diesem Frühjahr gefeiert werden kann.

Wie berichtet, haben die Bauarbeiten hinter der Alten Dorfschule, Alt-Rudow 60, im Sommer 2017 begonnen. Der neue Seniorentreffpunkt ist ein Ersatz für die Freizeitstätte, Alt-Rudow 45, die dem Neubau der Stadtteilbibliothek weichen musste. Seit mehr als drei Jahren haben ältere Menschen im Ortsteil keinen festen Anlaufpunkt mehr. Ursprünglich sollte der Holz-Glas-Bau im Herbst 2018 fertig sein. Doch es kam zu Verzögerungen. „In der Vorweihnachtszeit musste dann der Innenausbau wegen fehlerhaften Einbaus des Terrazzo-Fußbodens unterbrochen werden“, informiert Hikel auf Anfrage des SPD-Bezirksverordneten Peter Scharmberg.

Weil gleich mehrere Firmen mit der Verlegung zu tun hatten, musste ein Gutachter hinzugezogen werden, der den Schaden Ende Januar unter die Lupe nahm. Sobald seine Stellungnahme vorliege und die Verursacherfrage geklärt sei, könne der Bau wieder aufgenommen werden, so der Bürgermeister.

Allerdings seien weitere Verzögerungen nicht ausgeschlossen, denn die Fußbodenverlegung ist witterungsabhängig. Es darf also draußen nicht zu kalt sein. „Eröffnet werden kann die Freizeitstätte erst, wenn alle Gewerke abgenommen worden sind“, sagt Hikel. Nach jetzigem Stand der Dinge rechne er im späten Frühjahr mit der Übergabe des Hauses. Dann sollen auch die Außenanlagen hergerichtet sein. Die Pläne für die Belegung und Nutzung der Freizeitstätte seien bereits fertig – in dieser Hinsicht steht dem Betrieb also nichts im Wege.

Etliche Rudower Senioren seien in den vergangenen Monaten in die Freizeitstätte am Bat-Yam-Platz ausgewichen, andere Gruppen und Vereine hätten auf die Zwischenlösung verzichtet und würden auf die Eröffnung des Rudower Hauses warten, so Hikel. Er bedankt sich ausdrücklich bei der Baugenossenschaft Ideal, die den Senioren zuvor fast drei Jahre lang einen Gemeinschaftsraum im Haus Harz an der Neuköllner Straße 336 zur Verfügung stellte.

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