Feierliche Verabschiedung von Europakaufleuten

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Am 27. Juni wurde der erste Jahrgang der Europakaufleute des Lichterfelder OSZ Bürowirtschaft 1 im Steglitzer Wrangelschlösschen verabschiedet. In Anwesenheit von Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski, die die Schirmherrschaft übernahm, wurden den Absolventen im Rahmen einer feierlichen Zeremonie ihre Abschlusszeugnisse übergeben.

Im Sommer 2015 hatte ein Lehrerteam am Standort Ostpreußendamm in Lichterfelde unter der Ägide von Abteilungsleiterin Kristina Gaude-Quandt vor dem Hintergrund der wachsenden Internationalisierung des Arbeitsmarktes und dem Gefühl, ein Zeichen für Europa setzen zu müssen, eine entsprechende Zusatzqualifikation ins Leben gerufen, die in dieser Form einmalig für Berlin ist und bisher nur in zwei weiteren Bundesländern existiert.

Unter dem Motto „Get ready for Europe“ erhalten seitdem leistungsstarke und besonders motivierte angehende Kaufleute für Büromanagement zusätzlichen Unterricht und absolvieren ein mehrwöchiges Auslandspraktikum, das aus speziell für solche Zwecke zur Verfügung gestellten EU-Mitteln mitfinanziert wird. Neben einem Workshop zur interkulturellen Sensibilisierung sind außerdem Module in Englisch, einer weiteren Fremdsprache, SAP sowie internationalem Recht & Marketing zu belegen.

Inzwischen ist der dritte Jahrgang auf dem Weg, die eigenen Perspektiven auf diese Weise zu erweitern. Schulleiter Jörg Raehse freut sich, dass an seiner Schule ein solches besonderes Angebot der beruflichen Bildung existiert. Die bisherige Resonanz könne als „durchweg positiv“ bezeichnet werden, sowohl bei den Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben als auch bei den Lehrkräften. Alle Beteiligten seien mit großer Motivation und Freude bei der Sache.

Als einziger Wehrmutstropfen wird die Tatsache empfunden, dass von Seiten der Senatsverwaltung bisher keine personellen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, sodass dieses Erfolgsmodell vorerst nicht auf weitere kaufmännische Berufe ausgeweitet und nur einer begrenzten Zahl von Schülern zur Verfügung gestellt werden kann.

Die erste Europaklasse von 20 Schülern und Schülerinnen hat die nicht unerhebliche Zusatzbelastung – die Unterrichtszeiten sind mitunter deutlich länger, außerdem müssen diverse Prüfungen abgelegt werden – nun erfolgreich hinter sich gebracht und sieht sich für die berufliche Zukunft gut gerüstet.

Zunächst freute man sich jedoch über die Wertschätzung auf Bezirksebene und darüber, dieses Ereignis in gebührendem Rahmen im Beisein von Vertretern der Schule sowie mit Freunden und Angehörigen zu feiern.

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