Stadträtin mahnt Bürger, Enten nicht zu füttern

Steglitz-Zehlendorf. Enten in stehenden Gewässern der Grünanlagen im Bezirk sollen nicht gefüttert werden. Was sicher gut gemeint sei, könne negative Folgen für Natur und Tiere haben, mahnt Umweltstadträtin Christa Markl-Vieto (B'90/Grüne).

Die Stadträtin macht darauf aufmerksam, dass Wasservögel Wildtiere sind, die durch regelmäßige Fütterung ihren natürlichen Trieb verlieren, sich selbst Futter zu suchen. Sie werden von diesen Futterabgaben abhängig gemacht. Darüber hinaus belastet das Brot über den ausgeschiedenen Kot der Vögel das Gewässer. Die Folgen sind ein vermehrtes Algenwachstum und starke Sauerstoffzehrung. Das nicht gefressene Brot sinkt auf den Gewässergrund ab und beim Abbau wird noch mehr Sauerstoff verbraucht. Füttern fördert also das Fischsterben und das Umkippen eines Gewässers und gefährdet die Gesundheit der Enten, erläutert Markl-Vieto. Brotreste an Land würden zudem Ratten anlocken. KM

Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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