Immer mehr Unternehmen investieren im Bezirk und schaffen Arbeitsplätze

Steglitz-Zehlendorf. Mehr als 130 Unternehmer haben sich am 20. November bei den Wirtschaftsgesprächen Berlin Südwest getroffen. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung des Bezirks als Wirtschaftsstandort.

Bisher konnte der Bezirk über 3,5 Millionen Euro an Fördermitteln für bezirkliche Projekte akquirieren, erklärte Michael Pawlik, Leiter der Wirtschaftsförderung. Unter anderem für ein Tourismuskonzept. Die Erarbeitung eines neuen Tourismuskonzeptes ist ein Schwerpunkt im kommenden Jahr. Ziel ist es, den Bezirk stärker als bisher in den Tourismusboom der Stadt einzubinden. Sich bewährte Veranstaltungen wie der Life Science Day und die Entdeckertour mit Landespolitikern sollen weitergeführt werden. Außerdem werden in 2015 die ersten Ergebnisse des Pedelec-Projektes vorgelegt, sagte Pawlik. In dem Projekt wird das Elektrofahrrad als neues Verkehrsmittel durch die Mitarbeiter von Betrieben im Bezirk und den Umlandkommunen bis zum Herbst 2015 getestet.

Für Marc Pappert von Berlin Partner war 2014 "ein hervorragendes Jahr mit tollen Signalen für den Wirtschaftsstandort Steglitz-Zehlendorf. In den von Berlin Partner begleiteten Expansionsprojekten investierten die Unternehmen im zweistelligen Millionenbereich." In beträchtlichem Maße wurden innovative und industrienahe Arbeitsplätze geschaffen. Vor allem in den Life Sciences-Branchen wie Biotechnologie, Medizintechnik und Pharmaforschung wachsen die Unternehmen im Bezirk. Auch im produzierenden Gewerbe gehe es voran. "Steglitz-Zehlendorf ist als Wirtschaftsstandort eine gute Adresse", erklärte Pappert.

Als "Ideengeber und Ideenbeschleuniger in allen Projekten" hätte sich das Regionalmanagement Berlin Südwest (RMSW) bewährt, betont RMSW-Chef Reinhard Baumgarten. Er sieht die Nähe zur Freien Universität und den Forschungsinstituten im Bezirk als wichtigen Standortvorteil für junge Unternehmensgründer. Doch um junge Gründer zu halten, werde dringend das Technologie und Gründungszentrum Südwest (TGZ SW) gebraucht. Um das TGZ voranzubringen, arbeite der Bezirk mit der WISTA Management GmbH zusammen, die auch erfolgreich den Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof betreibt.

Karla Menge / KM
Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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