Das Ziel heißt Klassenerhalt
SC Charlottenburg freut sich auf die Berlin-Liga

SCC-Coach Nicolas Wolff wird auch in dieser Spielzeit auf die Tugenden der Vergangenheit, insbesondere auf die Kompaktheit des gesamten Teams, setzen.
  • SCC-Coach Nicolas Wolff wird auch in dieser Spielzeit auf die Tugenden der Vergangenheit, insbesondere auf die Kompaktheit des gesamten Teams, setzen.
  • Foto: Michael Nittel
  • hochgeladen von Michael Nittel

Mit einer mannschaftlich geschlossenen, sehr konstanten und vor allem defensiv herausragend Leistung konnte sich der SC Charlottenburg die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga und den Aufstieg in die Berlin-Liga sichern. Und wenn dort am Sonntag, 12. August, gegen den BSV Al-Dersimspor die neue Saison beginnt, wird der SCC alles daran setzen, genau diese Tugenden wieder auf den Platz zu bringen, um den Klassenerhalt in Berlins höchster Spielklasse zu schaffen.

In der Saison 2015/16 hatte der Traditionsverein zum letzten Mal in der Berlin-Liga gekickt – doch im Lager der Schwarz-Weißen erinnert man sich alles andere als gern daran: Nachdem man euphorisch und nach Jahren der Abstinenz die Rückkehr in die Eliteliga des Berliner Fußballs angetreten hatte, folgte schnell die Ernüchterung. Mit nur drei Siegen, dafür aber 26 Niederlagen in 34 Saisonspielen stand am Ende nicht nur der frühzeitige, sondern auch deutliche Abstieg. Coach Bernd Upmeier wurde nach jahrelanger Zusammenarbeit entlassen, Nicolas Wolff übernahm. Dieser geht mittlerweile in seine vierte Spielzeit als Coach. Aber nicht nur beim Amt des Trainers setzt man beim SCC inzwischen auf Kontinuität. Auch der Kader hat sich in den letzten Jahren stets nur minimal verändert. Allerdings hat der Klub in diesem Sommer schon vier Abgänge zu verkraften – und das durchweg von Spielern, die in den zurückliegenden Jahren eine wichtige Rolle gespielt haben: Abwehrspieler Colin Greiser und Mittelfelddauerläufer Robin Kersten sind zum ambitionierten Landesligisten SC Gatow gewechselt. Spielmacher Linus Grund und Angreifer Patrick Maykowski, mit 18 Treffern immerhin bester SCC-Schütze der abgelaufenen Spielzeit, haben sich dem Berlin-Ligisten SD Croatia angeschlossen.

Mit Maximilian Kessler wurde ein pfeilschneller Mittelfeldspieler vom Landesligaaufsteiger Sportfreunde Charlottenburg-Wilmersdorf verpflichtet. Und auch dieser weiß, wo das gegnerische Tor steht: Immerhin konnte Kessler in der letzten Saison zwölf Treffer für die Sportfreunde erzielen. Und vom FC Brandenburg 03 ist Jan Julian Herzberg zum SCC gestoßen. Der Angreifer hatte bei nur 18 Saisoneinsätzen immerhin zehn Mal getroffen.

Darüber hinaus wird Coach Wolff auf altbewährte Kräfte setzen: Paul Hock, Felix und Alexander Bieder, Kian Niroomand, Phil Gries oder Patrick Barz – sie alle können Verantwortung übernehmen, um das Team in die Spur zu bringen.

Das Duell mit Dersimspor wird ein guter Gradmesser sein. Denn auch die Kreuzberger erwartet man eher in der unteren Tabellenhälfte. Das Spiel auf dem Lilli-Henoch-Sportplatz am Anhalter Bahnhof wird um 15 Uhr angepfiffen.

Autor:

Michael Nittel aus Reinickendorf

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