Abschluss in der Adamstraße
Der letzte Laternenladepunkt

Manja Schreiner bei der Eröffnung des Laternenladepunkts mit Spandaus Baustadtrat Thorsten Schatz (CDU). | Foto: Bezirksamt Spandau
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  • Manja Schreiner bei der Eröffnung des Laternenladepunkts mit Spandaus Baustadtrat Thorsten Schatz (CDU).
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An der Adamstraße 27/28 ist am 24. Januar der letzte Ladepunkt im Rahmen des Forschungsprojekts "ElMobileBerlin" eingeweiht worden.

Die E-Zapfsäulen wurden an Laternen eingerichtet. Und zwar insgesamt 825 in den vergangenen eineinhalb Jahren. Ihre Standorte befinden sich in Außenbezirken. Neben Spandau in Reinickendorf, Marzahn-Hellersdorf, Steglitz-Zehlendorf und Treptow-Köpenick.

Die Laternenladepunkte würden die Ladeinfrastruktur des bereits 2015 als Vorreiter gestarteten Berliner Modells ergänzen, erklärte die bei der finalen Eröffnung anwesende Verkehrs- und Umweltsenatorin Manja Schreiner (CDU). Sie sind Teil des Programms "Neue Berliner Luft", das gezielt die Elektromobilität fördern soll. Bei "ElMobileBerlin" wurde untersucht, welchen Beitrag Laternen dazu leisten können.

Sie machen aber nur einen Teil der Ladepunkte im öffentlichen Straßenland aus. Deren aktuelle Zahl wird von der Senatsverwaltung mit rund 2360 angegeben und habe sich binnen eines Jahres fast verdoppelt. Einschließlich weiterer Angebote, zum Beispiel auf Kundenparkplätzen oder Tankstellen, seien es inzwischen sogar mehr als 3500. Damit nehme Berlin eine Spitzenposition ein und übertreffe schon jetzt die neuen Vorgaben der EU-Kommission für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur. Daneben habe im vergangenen Jahr auch die Zahl privater Ladepunkte deutlich zugelegt – auf jetzt mehr als 20 000. Natürlich gehe der Ausbau weiter. Aktuell würden sich viele hundert weitere Standorte von Berliner Stadtwerken und privaten Betreibern im Antrags- und Genehmigungsverfahren befinden.

Eine Übersicht aller öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Berlin findet sich unter https://energieatlas.berlin.de/.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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