Richtfest für Tiermedizinisches Zentrum für Resistenzforschung
Berlin stärkt den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Düppel

Am 18. März wurde der Richtkranz für das Tiermedizinische Zentrum für Resistenzforschung hochgezogen.
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  • Am 18. März wurde der Richtkranz für das Tiermedizinische Zentrum für Resistenzforschung hochgezogen.
  • Foto: Jennifer Gaschler
  • hochgeladen von Ulrike Martin

Auf dem Veterinärmedizinischen Campus Düppel ist am 18. März Richtfest für das neue Forschungsgebäude der Freien Universität (FU) Berlin gefeiert worden. Hier entsteht das Tiermedizinische Zentrum für Resistenzforschung (TZR). Es soll im Frühjahr 2020 an die Hochschule übergeben werden.

Im TZR sollen neue diagnostische, therapeutische und hygienische Maßnahmen mit dem Ziel erforscht werden, resistente Infektionserreger einzudämmen. Damit soll eine bessere Therapie und Haltung bei Nutz- und Hobbytieren erreicht werden. Auch die Produktion sicherer Lebensmittel kann dadurch geleistet werden. „Das TZR ist weltweit das erste Zentrum in der Tiermedizin, das sich der Problematik der Resistenzen bei Infektionserregern insgesamt widmet“, sagte Andrea Bör, Kanzlerin der Freien Universität (FU) Berlin. Es setze Maßstäbe weit über die Grenzen Berlins hinaus. Die Kanzlerin betonte auch die enge Kooperation mit dem Bezirk, der der Freien Universität das Baugrundstück überlassen hatte. „Hier entsteht in angemessener Architektursprache ein weiterer wichtige Baustein des Forschungs- und Wissenschaftsstandorts Düppel“, sagte Hermann-Josef Pohlmann von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen.

Die Gesamtkosten werden auf rund 41 Millionen Euro geschätzt. Die Finanzierung übernehmen das Land Berlin und der Bund, der Landesanteil liegt bei 25,7 Millionen Euro. Die FU Berlin ist mit 1,1 Millionen Euro beteiligt.

Am 18. März wurde der Richtkranz für das Tiermedizinische Zentrum für Resistenzforschung hochgezogen.
Das neue Zentrum soll 2020 fertig gestellt sein und an die Freie Universität übergeben werden.

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