CDU will Straße oder Platz nach Götz George benennen

Steglitz-Zehlendorf. Nach dem am 19. Juni verstorbenen Schauspieler Götz George soll baldmöglichst eine Straße oder ein Platz in Steglitz-Zehlendorf benannt werden.

Die Bezirksverordnete Sabine Lehmann-Brauns (CDU) will einen entsprechenden Antrag in der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am Mittwoch, 20. Juli, einbringen.

Der international bekannte Mime entstammte einer bedeutenden Künstlerfamilie. Sein Vater Heinrich George und seine Mutter Berta Drews waren bekannte Schauspieler. Sie ruhen in einem Ehrengrab auf dem städtischen Friedhof Zehlendorf.

Götz George hatte 1950 als Zwölfjähriger sein Bühnendebut am Berliner Hebbel-Theater, spielte in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen und wurde bereits 1956 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Zu seinem 75. Geburtstag am 23. Juli 2014 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Seine bekannteste Rolle war die des Kommissars Horst Schimanski im „Tatort“.

Götz George ist Am Kleinen Wannsee aufgewachsen, in Lichterfelde zur Schule gegangen und hatte außer in Hamburg noch einen Wohnsitz am Schlachtensee. uma

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