Anzeige
  • 20. September 2017, 18:52 Uhr
  • 0× gelesen
  • 0

Demenz: Umgang mit Verhaltensstörungen

27. Oktober 2017 um 13:30
Rotes Rathaus, 10178, Berlin

Demenzen führen unausweichlich zu erheblichen kognitiven Störungen, fast immer zumindest zeitweise aber auch zu Verhaltensstörungen wie motorischer Unruhe, gestörtem Tag-Nacht-Rhythmus, Apathie, Reizbarkeit oder Angst. Verstehen wir derartiges Verhalten jedoch als Folge einer Kommunikationsstörung, können wir daraus Strategien für ein befriedigenderes Miteinander ableiten.

Programm:
Dilek Kolat (SPD)
(Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Berlin)
Grußwort
Prof. Dr. med. Torsten Kratz
(Oberarzt Gerontopsychiatrie im Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, Berlin
Abt. für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik)
Verhaltensstörungen bei Demenz
Aus psychiatrischer Sicht wird thematisiert, welche Verhaltensstörungen vorkommen und wie sie medikamentös oder nichtmedikamentös behandelbar sind.

Michael Schmieder
(Diplomierter Pflegefachmann, Master in angewandter Ethik, Verwaltungsrat Sonnweid, Wetzikon, Schweiz)
„Ich bin noch da!“ Schreien und Rufen bei Demenz
Exzessives Rufen oder Schreien wird von den Pflegenden als besonders belastend erlebt.

Detlef Rüsing (MScN)
(Leiter Dialog- und Tranferzentrum Demenz an der Privaten Universität Witten/Herdecke)
Das Erleben von Fremdheit: Angst bei Demenz
Aus pflegerischer Sicht wird sich ausführlich mit der Angst als vielleicht wichtigster Störung beschäftigt, die weitere nach sich ziehen kann.

Rosemarie Drenhaus-Wagner
(Vorsitzende der Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V., Berlin)
Schlusswort

Das 19. Alzheimer-Symposiumfindet am Freitag, den 27.10.2017 von 13:30 bis 18:15 Uhr (incl. Rahmen) im Roten Rathaus statt.

Demenzkranke Angehörige können mitgebracht werden. Fachkräfte der Alzheimer Angehörigen-Initiative betreuen sie von 14:15 bis 18:00 Uhr eine aktivierend. Vorherige Anmeldung hierzu ist bis spätestens 24.10.2017 unbedingt erforderlich und zwar von  Montag bis Donnerstag von 10:00 bis 15:00 Uhr unter der Rufnummer 030/47 37 89 95. Die Kosten für die Krankenbetreuung in Höhe von 30 € werden von den Pegekassen erstattet, sofern Leistungen aus der Pegeversicherung bewilligt wurden. Die Alzheimer Angehörigen-Initiative hilft bei der Beantragung zusätzlicher Betreuungsleistungen, auch dann, wenn noch kein Pegegrad bewilligt wurde.

Anzeige