Einbau von Schiebetüren lässt auf sich warten
Das Spree Center ist noch immer nicht barrierefrei zu betreten

Die Pendeltüren am Spree Center stellen immer noch ein Problem für ältere und behinderte Menschen dar. Vor einem Jahr hatte das Centermanagement  erklärt, die Türen auszutauschen. Doch passiert ist nichts.

Die Pendeltüren sind so schwer zu öffnen, dass Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollator selbst mit Hilfe kaum hindurchkommen. Auf diesen Missstand machte die Seniorenvertretung Marzahn-Hellersdorf im Frühjahr vergangenen Jahres mit einer Aktion aufmerksam und bat auch die Berliner Woche beim Centermanagement nachzufragen, ob und wann mit Abhilfe zu rechnen sei.

Damals lautete die Antwort, dass dem Management das Problem bekannt sei und man neue Türen in absehbarer Zeit einsetzen lassen werden. Geschehen ist bisher jedoch erkennbar nichts.

Die Vorsitzende der Seniorenvertretung, Petra Ritter, wandte sich im Februar erneut an das Centermanagement. Eine Antwort erhielt sie auf ihre Frage jedoch nicht. Daraufhin bat Ritter die Berliner Woche um Mithilfe.

„Die neuen Türen stehen auf der Liste der Dinge, wie wir noch abzuarbeiten haben“, erklärt die neue Managerin des Spree-Centers, Anja Schneider, auf Nachfrage der Berliner Woche. Das Management habe im August gewechselt. Eine Reihe von Vorhaben seien aus diesem Grund liegen geblieben.

Auch sei das Problem allein mit dem Austausch der Türen nicht zu lösen. Denn die Pendeltüren sollen durch automatische Schiebetüren ersetzt werden. „Eine solche Veränderung bedingt weitere bauliche Maßnahmen“, erläutert Schneider.  Zwei Angebote von Firmen lägen dem Management inzwischen vor. Sie seien aber aus ihrer Sicht noch nicht zufriedenstellend.

Schneider geht davon aus, dass der Umbau frühestens bis zum Herbst erfolgt sein werde, vielleicht auch erst im Winter dieses Jahres. Während der Sommermonate würden die Pendeltüren aber ohnehin blockiert, sodass sie während der Öffnungszeiten ständig offen seien. Der Seniorenvertretung werde sie hierzu noch eine Antwort schicken.

Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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