Das Helleum wird zum Jugendforscherzentrum erweitert

Mehr als 20 000 Kinder haben schon im Helleum experimentieren können.
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  • hochgeladen von Harald Ritter

Hellersdorf. Das Kinderforscherzentrum Helleum erhält einen Anbau. Jugendliche bis zur Berufsschulreife oder Abiturienten sollen sich darin mit naturwissenschaftlichen Phänomenen auseinandersetzen können.

Baustart ist noch in diesem Jahr. Voraussichtlich im Frühjahr 2018 soll der Anbau fertig und das Jugendforscherzentrum eröffnet werden. „Wir haben dann eine Strecke der naturwissenschaftlichen Bildung, die von der Kita bis zur Berufsschulreife reicht“, sagt Hartmut Wedekind, Professor an der Alice Salomon Hochschule.

Wedekind ist wissenschaftlicher Leiter des Helleums. Unter seiner Leitung wurde die Forschungsarbeit mit Kindern in mehreren Stufen weiter entwickelt. Wedekind hätte in diesem Jahr in Rente gehen können. Um auch das Jugendforscherzentrum auf den Weg zu bringen, verlängerte er seinen Lehrauftrag an der Hochschule um ein Jahr.

Das Helleum wurde im Dezember 2012 an der Kastanienallee eröffnet. Es wird von der ASH, dem Bezirk und der Bildungsverwaltung des Senats gemeinsam betrieben. Kinder vom Kita-Alter bis zum Ende der Grundschule können sich hier auf einfache und kreative Weise mit Naturkräften wie Wasser oder Wind beschäftigen.

Seit seiner Eröffnung haben zahlreiche Berliner Kita-Gruppen und Grundschulklassen das Helleum besucht und dort experimentiert. Zudem zieht die naturwissenschaftliche Bildungseinrichtung große Aufmerksamkeit aus der ganzen Welt auf sich. Zahlreiche Wissenschaftler und Pädagogen besuchen jedes Jahr die Einrichtung.

Der Anbau soll an das bisherige Gebäude ansetzen. „Wir haben hierfür extra den Platz von Anfang an freigelassen und auch den Eingangsbereich groß genug gestaltet“, erklärt Wedekind.

Die Ausstattung ist den Bedürfnissen älterer Schülerjahrgänge angepasst. Es wird beispielsweise mehr Labortechnik geben, sodass auch anspruchsvollere Experimente durchgeführt werden können. Insgesamt fließen 1,7 Millionen Euro in das Vorhaben.

Das Konzept für das künftige Jugendforscherzentrum wird seit 2015 entwickelt. Die ASH arbeitet dazu mit der Humboldt-Universität zusammen.

Ein weiterer Partner ist das Melanchthon-Gymnasium. Schüler der dortige Arbeitsgemeinschaft Naturwissenschaften sind seit 2015 regelmäßig Gäste im Kinderforschungszentrum. Mit ihnen werden die passenden Experimente für die Oberstufe ausprobiert. hari

Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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