Tränen bei 47 schnell getrocknet

Lichtenberg. So dicht liegen Freud und Leid (oder umgekehrt) manchmal beieinander. Am Mittwoch voriger Woche waren die Spieler von Lichtenberg 47 regelrecht in Tränen aufgelöst, weil sie als Favorit das Halbfinale im Berlin-Pokal gegen Verbandsligist SV Tasmania im Elfmeterschießen vermasselt hatten. "Einige Spieler haben sogar geweint", plauderte Trainer Uwe Lehmann ausnahmsweise aus dem Nähkästchen. Drei Tage später aber schien doch wieder die Sonne: Die Lichtenberger hielten sich beim 3:1 (1:0)-Erfolg in der Oberliga gegen Optik Rathenow schadlos und verdarben damit dem jetzigen Tabellendritten wohl die direkte Rückkehr in die Regionalliga. Nach Treffern von Sebastian Reiniger (12.), Thomas Brechler (75., Foulelfmeter) und Philipp Grüneberg (89.) bei einem Gegentor von Turhan (70.) zog Lehmann dieses Fazit: "Nun sind wir doch wieder sehr froh und glücklich." Am Sonnabend, 15 Uhr, tritt Lichtenberg 47 bei Tabellennachbar Malchower SV an.

Fußball-Woche / fw

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