Bericht von der Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative „Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm“ im Ulrich-von- Hutten-Gymnasium:

Am 12. April 2016 fand die 9. Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative
„Lichtenrade/Mahlow-Nord gegen Fluglärm“ statt. 60 Mitglieder trafen sich im Ulrich-
von-Hutten-Gymnasium, um den Jahresbericht des Sprecherrates zu hören und
über weitere Aktivitäten zu beraten.
Die BI rechnet damit, dass sich der Termin der Flughafeneröffnung weiter verschiebt.
Das bedeute aber nicht, die Hände in den Schoß legen zu können. Ein wichtiges
Thema war und ist für die Bürgerinitiative weiterhin die sogenannte
Nordverschiebung der Nachtflugroute, die Lichtenrade und Mahlow mit zusätzlichem Fluglärm bedroht. Denn die Nachbargemeinde Blankenfelde-Mahlow versucht zu erreichen, dass die Abflugroute zwischen 22.00 Uhr und 24.00 Uhr sowie von 5.00 Uhr bis 6.00 nach Lichtenrade verschwenkt wird.

Bernd Röstel vom Sprecherrat erklärte, dass im Extremfall Flugzeuge sogar über die Bahnhofstrasse fliegen könnten. Dagegen kämpft die Bürgerinitiative, indem sie ihre Sichtweise und Argumente den Verantwortlichen vorträgt, um das Unheil abzuwenden.

Wenn der BER voll in Betrieb ist, muss mit über 350.000 Flugbewegungen jährlich gerechnet werden. Das bedeutet, etwa alle 3 Minuten startet oder landet dann ein Flugzeug auf dem BER, so Bernd Röstel. Es bleibt weiterhin viel zu tun.
Von den Anwesenden wurde begrüßt, dass die Bürgerinitiative weiterhin alle 2
Monate einen Stammtisch anbietet, wo interessierte Bürger sich informieren und Fragen stellen können. Die Termine sind auf der Homepage der BI zu erfahren. Neben anderen Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit arbeitet die Initiative, die über 400 Mitglieder zählt, auch bei den wichtigsten bundesweiten Vereinigungen gegen Fluglärm mit. Am Ende des Abends wurde der sechsköpfige Sprecherrat einstimmig wiedergewählt.

Autor:

Alfred Sobel aus Lichtenrade

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