Ausbau der Hildburghauser Straße beginnt Anfang April

Zunächst wird im Lichterfelder Ring gebaut. Die Straße muss für den Umleitungsverkehr vorbereitet werden.
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  • Foto: K. Menge
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Lichterfelde. Seit Jahren warten die Anlieger der Hildburghauser Straße auf die Sanierung ihrer Straße. Jetzt soll der Ausbau der maroden Hauptverkehrsachse Anfang April beginnen.

Die ersten Maßnahmen haben bereits begonnen. Der Lichterfelder Ring erhält eine neue Asphaltdecke, um während der Sanierung den Umleitungsverkehr und auch den Busverkehr der Linie 113 aufzunehmen.

Der Ausbau der Hildburghauser Straße ist schon seit über zehn Jahren fällig. Durch zunehmenden Schwerlastverkehr hat sich der Zustand der Straße von Jahr zu Jahr verschlechtert. Lärm, Staub und Erschütterungen belasten die Anwohner. Schon 2006 sollte die Sanierung beginnen. Doch geteilte Meinungen zum Umfang des Ausbaus und die Diskussionen um die Berliner Straßenausbaubeitragssatzung (SABS) verzögerten die Planungen immer wieder. Nach der Abschaffung der SABS wurde der Ausbau der Hildburghauser Straße neu geplant und sollte im Frühjahr 2013 beginnen. Dieses Mal durchkreuzten Querelen zwischen dem Bezirk und Berliner Wasserbetrieben den Baubeginn. Dann platzte auch der nächste Termin im Frühjahr 2015. Grund war ein Rechtsstreit vor dem Kammergericht. Eine Bietergemeinschaft hatte gegen die Entscheidung des Bezirks im Zusammenhang mit der Ausschreibung für die Straßenbau- und Entwässerungsarbeiten Klage eingelegt. Der Rechtsstreit ist beendet und die klagende Bietergemeinschaft hat den Auftrag doch erhalten.

Baustart soll Anfang April mit den Arbeiten der Berliner Wasserbetriebe sein. Gebaut wird abschnittsweise. Der erste Abschnitt wird den gesamten Blanckertsweg und die anschließende Hildburghauser Straße bis zur Hochstraße umfassen.

Die Anwohner müssen während der Bauphase mit einigen Einschränkungen leben. „Parkplätze werden zeitweilig wegfallen. Lärm- und Staubentwicklung werden nicht zu vermeiden sein. Weitere Einschränkungen und Sperrungen werden zur Zeit durch die beauftragte Firma mit der Verkehrslenkung Berlin geklärt“, teilt Petra Margraf, Referentin von Stadträting Christa Markl-Vieto (Grüne) mit.

Die komplette Maßnahme kostet rund drei Millionen Euro und umfasst die Grundinstandsetzung der Fahrbahn von der Bezirksgrenze Tempelhof-Schöneberg bis zur Osdorfer Straße. Geplant sind auch neue Gehwege und Parkbuchten. Wo es möglich ist, werden Radwege gebaut. Erneuert wird auch die Straßenbeleuchtung. Die gesamte Bauzeit soll voraussichtlich bis Juli 2018 dauern.

An die Maßnahme in der Hildburghauser Straße wird sich planmäßig der Ausbau der Mariannen- und Lorenzstraße anschließen. KM

Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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