Ausreichend Platz für alle
Am Osteweg könnten neben einer MUF auch Schule und Sporthalle entstehen

Auf dem Grundstück Osteweg 63 sind die Bauarbeiten für die MUF im vollen Gange.
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Corona- Unternehmens-Ticker

Eine Flüchtlingsunterkunft am Osteweg 63 und nebenan eine Schule mit Sporthalle – das war bis vor Kurzem undenkbar. Dass durchaus auch eine Schule noch Platz hätte, war das Ergebnis des zweiten Runden Tisches zum Osteweg.

Vertreter des Bezirks, des Senats, der Bürgerinitiative Osteweg sowie der BVV und des Abgeordnetenhauses saßen Anfang März zusammen, um zu beraten, inwieweit doch noch die Realisierung eines Schulstandorts möglich sei. Mit dabei waren auch Vertreter der Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule, die nach den Plänen des Bezirks hier einen eigenen Standort erhalten sollte. Bisher sind der Grundschul- und der Oberschulbereich auf zwei Orte im Bezirk verteilt. Jetzt präsentierte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen eine Grobplanung, wonach Schule, Funktionsräume und Sporthalle auf dem Grundstück Osteweg 53 untergebracht werden könnten.

Unter Berücksichtigung des Neubaus einer Modularen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) am Osteweg 63 seien somit die Planungen für einen Schul- und Sporthallenstandort auf durch die Runden Tische deutlich vorangetrieben worden, so Bürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski. „Wir sind dem gemeinsamen Ziel, künftig für unsere Kinder und Jugendlichen rund um den Osteweg und in Steglitz-Zehlendorf insgesamt ein breites Bildungs- und Sportangebot zu realisieren, deutlich näher gekommen“, sagt Richter-Kotowski. Weiter erklärt sie, dass in den nächsten Monaten wichtige Fragen des Denkmalschutzes geklärt werden müssen, um dieses Projekt umsetzen zu können.

Der Bezirk entwickelt gemeinsam mit der Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule ein Konzept, um die Standorte der Grund- und Oberschule auf dem Gelände der ehemaligen McNair-Barracks zusammenzuführen. Die leerstehenden und denkmalgeschützten Telefunkenbauten sollen zu einer modernen Schule mit Montessori-Konzept umgebaut werden.

Diese Pläne warten seit über zehn Jahren auf ihre Umsetzung. 2011 wurden sie aus Kostengründen gestoppt. Bisher wehrte sich der Bezirk vehement gegen den Bau der MUF. Das Grundstück Osteweg 53 allein wäre für eine Schule mit Sporthalle zu klein, lautete die Argumentation gegen den MUF-Bau. Die Bauarbeiten für die Flüchtlingsunterkunft für 250 Menschen wurden inzwischen im Auftrag des Senats begonnen.

Auf dem Grundstück Osteweg 63 sind die Bauarbeiten für die MUF im vollen Gange.
Die alten Telefunkengebäude sollen zu einer modernen Schule umgebaut werden.
Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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