Treffen mit Staatssekretär für Integration Tietze
Wie geht's am Osteweg weiter?

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Die Bürgerinitiative Sport- und Schulstandort Osteweg führte am 25. Mai eine Veranstaltung am Osteweg durch, um ihr einjähriges Bestehen zu feiern und zugleich auf 25 Jahre Leerstand des denkmalgeschützten Gebäudeteils des Telefunkenwerkes hinzuweisen, in das eine Gemeinschaftsschule einziehen soll.
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der zwei Tage vorher bekanntgewordenen Ablehnung der Denkmalbehörden zu den Planungen des Senats für den Bau eines 4-geschossigen, 13 m hohen und 80 m langen Gebäuderiegels im Denkmalschutzbereich und direkt neben einer denkmalgeschützten, 1- geschossigen Kirche. Der Denkmalschutz hat gemäß § 10 Denkmalschutzgesetz die Planungen des Senats abgelehnt – dabei spielt es keine Rolle, zu welchem Zweck das Gebäude errichtet werden soll. Der Baukörper ist überdimensioniert und entspricht nicht den Auflagen des Denkmalschutzes.
Für Sport- und Schule am Osteweg liegt seit 10 Jahren eine mit dem Denkmalschutz, dem Senat und dem Bezirk abgestimmte Planung vor – auch für eine Sporthalle am Osteweg 63!
Politiker aller Ebenen waren anwesend und haben das Wort ergriffen, um die Wichtigkeit des Themas zu unterstreichen. So konnten wir die Herren Thomas Heilmann, MdB und Christian Goiny, MdA (beide CDU), den Berliner Staatssekretär für Integration Daniel Tietze und Frau Franziska Brychcy, MdA (beide Die Linke), Herrn Sebastian Czaja, MdA (Fraktionsvorsitzender FDP), sowie die Mitglieder der BVV Steglitz-Zehlendorf Frau Olemia Flores Ramirez und Herrns Rainer Ziffels (beide SPD), Frau Tonka Wojahn (Die Grünen), Frau Mathia Specht-Habbel (FDP) und den Vorsteher der BVV Steglitz-Zehlendorf, Herrn René Rögner-Francke (CDU) bei uns begrüßen. Besonders möchten wir uns auch noch bei Frau Ulrike Kipf, Vorsitzende des Bezirkselternausschusses Steglitz-Zehlendorf, bedanken.
Es wurde deutlich, dass nach der Entscheidung des Denkmalschutzes die Karten am Osteweg neu gemischt worden sind. Alle anwesenden Parteimitglieder und die Bürgerinitiative waren sich einig, dass Kindes- und Flüchtlingswohl nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Gleichwohl sind Bildung und Sport und die Unterbringung von Personen mit Flüchtlingshintergrund Pflichten, die von allen demokratischen Parteien gemeinsam umgesetzt werden müssen.
Sts Tietze, der sich zwei Stunden am Osteweg Zeit genommen hat, konnte sich vor Ort ein Bild von der fehlenden sozialen Infrastruktur, der hohen Wohnverdichtung und dem seit 25 Jahren leerstehenden denkmalgeschützten Gebäudeteil machen. Auch er stimmte einem Runden Tisch aus Bezirk, Senat, Anlieger und der BI zu weiteren Befassung mit dem Osteweg zu.

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