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Probleme mit der Ordnung und Sicherheit
Zwei Parkmanager gehen auf Streife im Kienbergpark

Parkmanager Arne Dainz und Parkmanagerin Christina Brock haben einen der schönsten Arbeitsplätze in Berlin. Der Blick auf den Kienberg und in das Wuhletal gehört zu den angenehmen Seiten ihrer Arbeit. Es gibt aber auch Probleme.
Parkmanager Arne Dainz und Parkmanagerin Christina Brock haben einen der schönsten Arbeitsplätze in Berlin. Der Blick auf den Kienberg und in das Wuhletal gehört zu den angenehmen Seiten ihrer Arbeit. Es gibt aber auch Probleme. (Foto: hari)

Die Grün Berlin GmbH hat für den Kienbergpark zwei Parkmanager eingestellt. Sie berichten von Begeisterung der Parkbesucher über die Veränderungen, aber auch von Problemen hinsichtlich Ordnung und Sicherheit.

„Wir haben wahrscheinlich eine der schönsten Arbeitsstellen in Berlin“, sagt Parkmanagerin Christina Brock. Sie ist wie Ihr Kollege Arne Dainz von Beruf Landschaftsgestalter. Beide waren in den zurückliegenden Jahren bei unterschiedlichen Gartenausstellungen tätig, auch bei der IGA 2017 in Marzahn-Hellersdorf. Im Anschluss an die IGA bekamen sie den Job als Parkmanager für den Kienbergpark bei der Grün Berlin GmbH. Die landeseigene Gesellschaft ist auch nach der IGA weiter zuständig für den Kienbergpark.

„Die meisten Menschen, auf die wir treffen, sind begeistert vom Kienbergpark“, erklärt Dainz. Einigen scheint aber die ganze Richtung nicht zu passen, dass sich der Kienberg und das Wuhletal zu einem Volkspark entwickelt haben. Im Mai fiel der größte Teil der Wegebeleuchtung aus. Die Parkmanager brauchten einige Zeit, um herauszufinden, woran das lag. „Da hat jemand ganz allein, aber wahrscheinlich mehrere Täter die Sicherungen herausgenommen“, sagt Dainz. Der Parkmanager denkt, dass dahinter militante Insektenschützer stecken. „Dabei werden die Wegeleuchten jeden Tag gegen 23 Uhr ausgeschaltet“, erläutert er.

Nicht alle Besucher halten sich daran, dass selbstverständlich Müll, Papier und  leere Getränkeflaschen nicht achtlos wegzuwerfen sind. Hunde sind anzuleinen, wie jeder weiß, denn der Kienbergpark ist kein Hundeauslaufgebiet. Aber jeder zweite Hundehalter hält sich auch im Kienbergpark nicht daran. Wenn ein Hundehalter mit freilaufendem Tier angetroffen wird, suchen die Parkmanager zunächst das klärende Gespräch.

Ein ständiges Problem, mit dem die beiden von Anfang an zu tun haben, sind Graffiti, die auf Bänke und Schilder gesprüht werden. Auf ihren Patrouillen haben die Parkmanager deshalb meist eine Flasche mit Reinigungsspray dabei. Lässt sich das Graffiti damit nicht entfernen, muss eine Firma beauftragt werden. Und das ist teuer.

Das Parkmanagement hat sein Büro im Bezirksinformationszentrum, Hellersdorfer Straße 159. Einer der Parkmanager ist täglich von 8 bis 18 Uhr anzutreffen. Kontakt unter ¿700 90 63 27/- 64 96.

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