Baugrund und Leitungen bereiten der Bahn Probleme
Fußgängerbrücke am S-Bahnhof Marzahn wird später fertig

Der Bau der Verlängerung der Fußgängerbrücke zum Wiesenburger Weg dauert länger als geplant.
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Der Bau der Verlängerung der Fußgängerbrücke über den S-Bahnhof Marzahn zum Wiesenburger Weg verztögert sich. Außerdem haben die Fahrgäste zusätzlich Probleme mit dem Zugang zum Bahnsteig.

Björn Tielebein, Vorsitzender der Linkspartei in der Bezirksverordentenversammlung kritisiert in einer Pressemitteilung vor allem die Kommunikationspolitik der Bahn. „Die Informationen hierzu sind erst durch eine Anfrage aus der BVV über das Bezirksamt an die Öffentlichkeit gekommen“, teilt er mit.

Die Verlängerung der Fußgängerbrücke vom Eastgate über den S-Bahnhof mit Fördermitteln erfolgt auf Initiative des Bezirksamtes. Nach über zehn Jahren Verhandlungen mit der Bahn begannen 2017 die ersten Baumaßnahmen. Zuletzt hatte die Bahn angekündigt, die Bauarbeiten bis Ende dieses Jahres abzuschließen. Wie das Bezirksamt auf Nachfrage von der Bahn erfuhr, kann dieser Termin nicht gehalten werden. Als Grund nannte die Deutsche Bahn Probleme mit dem Baugrund sowie mit das Bauprojekt querenden Leitungen, deren Ausmaß so nicht erwartet worden waren.

Während der Bauarbeiten wurde zudem festgestellt, dass die Treppe von der Eastgate-Brücke zum Bahnsteig bis in die Substanz stark geschädigt war. Sie wurde abgerissen und der Zugang gesperrt. Fahrgäste können von der Eastgate Brücke und vom Parkplatz vor dem S-Bahnhof nur mit dem Fahrstuhl zum Bahnsteig gelangen. Besonders zu den Hauptverkehrszeiten gibt es mitunter ein starkes Gedränge.

Als Alternative gibt es noch die alte Fußgängerbrücke am südlichen Ende des S-Bahnhofes. Sie soll voraussichtlich 2021 abgerissen und durch eine neue Brücke mit Treppe ersetzt werden. Sie führt allerdings nur vom Vorplatz an der Märkischen Allee zum S-Bahnsteig. Die Bezirksverordnetenversammlung fordert, dass diese neue Brücke rollstuhlgerecht gestaltet und bis zum Wiesenburger Weg weitergebaut wird und begründet dies damit, dass auf einem ehemaligen Teil des Geländes der Knorr-Bremse AG ein neues Wohnviertel entsteht.

Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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