Medikamente im Internet bestellen

Bei Versandapotheken gibt es Medikamente oft günstiger als in Apotheken mit Ladengeschäft. Das gilt allerdings nicht für verschreibungspflichtige Arzneimittel, erklärt der IT-Verband Bitkom.

Diese unterliegen einer Preisbindung. Außerdem müssen Kunden bei der Bestellung solcher Medikamente vorher das Rezept per Post einschicken. Viele Anbieter erstatten dabei die Portokosten oder halten Freiumschläge für ihre Kunden bereit. Wie seriös ein Anbieter im Internet ist, erkennen Nutzer zum Beispiel bei einem Anruf: Versandapotheken sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Kunden telefonisch zu beraten. Die Hotline muss den Angaben nach mit pharmazeutischem Fachpersonal besetzt sein. Oft gebe es zusätzlich eine Beratung per Mail oder Fax. Zudem sollten im Impressum der Versandapotheke alle wichtigen Informationen von der Adresse über den Namen des verantwortlichen Apothekers bis hin zur Telefonnummer, der Aufsichtsbehörde und der zuständigen Apothekenkammer aufgelistet sein. Unter http://asurl.de/bm1 finden Verbraucher eine Übersichtsliste aller derzeit rund 3000 zugelassenen deutschen Versandapotheken. Es gibt dem Verband zufolge aber auch Apotheken aus anderen europäischen Ländern mit einer Versanderlaubnis für Deutschland.

dpa-Magazin / mag

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