Platzangst in den Griff bekommen

Angst vor großen, öffentlichen Plätzen oder Panik in engen, überfüllten Räumen entsteht häufig durch den Gedanken, sich von sicheren Orten oder Personen zu entfernen.

Betroffene merken das daran, dass sie plötzlich Herzrasen, Atemnot und Beklemmungen haben, wenn sie im Bus oder in der Stadt unterwegs sind. Auslöser könne außerdem das Gefühl sein, nicht mehr genügend Bewegungsfreiheit zu haben. Das erläutert Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater in Krefeld. Menschen mit einer solchen Phobie meiden zunehmend die sie ängstigenden Situationen - in schweren Fällen gehen sie nicht mehr aus dem Haus. Wird die Angststörung nicht psychiatrisch behandelt, kann es Roth-Sackenheim zufolge im Laufe der Zeit zu Depressionen und Alkohol- und Medikamentenmissbrauch kommen. Die Patienten werden in der Regel mit einer Verhaltenstherapie behandelt. Dabei müssen sie sich den angstauslösenden Situationen aussetzen und lernen dadurch, dass ihre Ängste unbegründet sind.

Informationen im Patientenportal unter www.psychiater-im-netz.de.
dpa-Magazin / mag
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Ratgeber-Redaktion aus Mitte

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