Verzicht bei Morbus Bechterew

Rauchen schadet nicht nur den Atemwegen und kann zu chronischen Lungenerkrankungen führen. Es verschlechtert auch den Krankheitsverlauf bei Morbus Bechterew, einer chronischen entzündlich-rheumatischen Erkrankung.

Einer aktuellen Studie zufolge setzt die Erkrankung bei Rauchern früher ein als bei Nichtrauchern und fällt heftiger aus. Bei Morbus Bechterew versteift sich die Wirbelsäule zunehmend, die Betroffenen haben meist starke Schmerzen. Rauchende Patienten bekommen außerdem mit einer größeren Wahrscheinlichkeit als Nichtraucher dauerhafte Schäden an der Wirbelsäule und können sich grundsätzlich schlechter bewegen. Darüber hinaus sei ihre Lebensqualität geringer, warnt Prof. Klaus Krüger vom wissenschaftlichen Beirat des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen. Er empfiehlt Morbus-Bechterew-Patienten daher den unbedingten Verzicht auf das Rauchen.

Informationen zu Rheumatischen Erkrankungen unter http://dpaq.de/JmYOf, ausführliche Hinweis zur Studie unter http://dpaq.de/i8o5a.
dpa-Magazin / mag

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