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Studie zu Volkskrankheiten

Mitte. Im von Forschungssenatorin Cornelia Yzer am 26. September eröffneten Studienzentrum an der Charité startet jetzt die Hauptphase der größten bundesweiten Gesundheitsstudie, der Nationalen Kohorte. Über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren werden 200 000 Menschen in insgesamt 18 bundesweiten Studienzentren umfassend medizinisch untersucht und zu ihren Lebensumständen befragt. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über die Entstehung von Volkskrankheiten wie Diabetes, Demenz, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs zu gewinnen. In der Hauptstadtregion sind drei Studienzentren angesiedelt: am Deutschen Institut für Ernährungsforschung, am Max-Delbrück-Zentrum und im Studienzentrum der Charité. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung fördert das Projekt mit fünf Millionen Euro.

Dirk Jericho / DJ
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