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Ort der Ruhe und des Flanierens: Umgebaute Waldstraße eingeweiht

Moabit. Mit einem Straßenfest ist die zu einer grünen Anwohnerstraße umgestaltete Waldstraße in Moabit eingeweiht worden.

Straßenspiele, Bastelaktivitäten für Kinder, das vielseitige Angebot ansässiger Einrichtungen und Initiativen, Kaffee und Kuchen, Musik der Chorgruppe aus der Notunterkunft in der Levetzowstraße und die lateinamerikanische Band „Ay Caramba“ waren die bunte Kulisse für die offizielle Übergabe der Straße an die Öffentlichkeit.

Grundlage für den seit 2015 unter Federführung des Bezirksamts Mitte erfolgten Umbau zu einem „Ort der Bewegung, der Ruhe, des Flanierens und der Kommunikation“, wie es Berlins Staatssekretär für Wohnen, Sebastian Scheel, formulierte, war ein Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros Teichmann. Das Bauprojekt hat 554 000 Euro gekostet. Es wurde mit Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ finanziert. Die Kosten teilen sich der Bund, die Europäische Union mit ihrem Fonds für Regionale Entwicklung EFRE und das Land Berlin.

Eine Besonderheit der neuen grünen Achse im Herzen Moabits ist die umfassende Beteiligung von Anwohnern und Akteuren vor Ort. Sie habe wesentlich zum Erfolg beigetragen, so Scheel.

Nach dem Wunsch von Bezirk, Quartiersmanagement und dem Land Berlin soll die Waldstraße nach der Umgestaltung zum Treffpunkt für die Nachbarschaft und zu einem Symbol „für einen konfliktfreien und respektvollen Umgang miteinander“ werden.

Nach der ersten Bauphase hatte es jedoch Unmut von Anwohnern über Lärmbelästigung und Vermüllung gegeben. KEN

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