Neuer Stadtrat für Kultur, Bildung und Soziales im Amt
Früherer CDU-Fraktionschef Matthias Steuckardt folgt Jutta Kaddatz

Der neue Kulturstadtrat Matthias Steuckardt (links) wird von Bezirksverordnetenvorsteher Stefan Böltes auf sein Amt vereidigt.
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  • Der neue Kulturstadtrat Matthias Steuckardt (links) wird von Bezirksverordnetenvorsteher Stefan Böltes auf sein Amt vereidigt.
  • Foto: BA Tempelhof-Schöneberg
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Matthias Steuckardt ist neuer Stadtrat für Kultur, Bildung und Soziales. Der 40-jährige CDU-Politiker wurde am 19. Februar von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in das Amt gewählt.

Von den 52 in geheimer Wahl abgegebenen gültigen Stimmen erhielt Steuckardt 30 (57,7 Prozent). Zwölf Verordnete votierten gegen den Kandidaten der Union. Zehn enthielten sich. Am Wahlabend nahmen 13 von 15 SPD-Verordneten, zwölf von 13 Grünen sowie alle zehn CDU-, sechs AfD- und fünf Linken-Verordnete an der BVV-Sitzung teil.

Matthias Steuckardt war seit 2011 Mitglied der BVV, war kulturpolitischer Sprecher seiner Fraktion und führte diese zuletzt an. Die Aufgabe des Fraktionsvorsitzes hat nun der Verordnete Daniel Dittmar übernommen.

Die Wahl eines neuen Bezirksamtsmitglieds in der laufenden Wahlperiode war notwendig geworden, da Kulturstadträtin Jutta Kaddatz (67) zum 31. Januar auf eigenen Wunsch in den Ruhestand getreten war. Die CDU hatte das Vorschlagsrecht für die Nachfolge. Der aus Thüringen stammende Matthias Steuckardt, langjähriger Büroleiter des Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordneten Jan-Marco Luczak (CDU), war am 14. Februar auf einem Parteitag seines Kreisverbandes als Stadtratkandidat nominiert worden. Steuckardt hatte sich dort klar gegen seinen innerparteilichen Konkurrenten, Fraktionsgeschäftsführer Christian Zander (41), durchsetzen können.

In den verbleibenden 20 Monaten bis zur Berlin-Wahl im Herbst 2021 will er unter anderem das Alliierten-Museum nach Tempelhof holen. Wichtig seien ihm zudem die Belange von Menschen mit Behinderung sowie von Senioren. Diese beiden Gesellschaftsgruppen möchte Steuckardt stärker in den Vordergrund seines politischen Handelns rücken.

Bereits auf dem Nominierungsparteitag hatte sich Matthias Steuckaerdt als Herausforderer der amtierenden Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) positioniert. Er sagte in seiner Bewerbungsrede: „Ich brenne darauf, dass im Amtszimmer des Bezirksbürgermeisters endlich wieder die CDU-Flagge hängt.“

Der neue Kulturstadtrat Matthias Steuckardt (links) wird von Bezirksverordnetenvorsteher Stefan Böltes auf sein Amt vereidigt.
Am Valentinstag war Matthias Steuckardt (links) vom CDU-Kreisparteitag zum Stadtratskandidaten nominiert worden. Ihm gratulierte nach der Wahl der Verordnete Ralf Olschewski.
Autor:

Karen Noetzel aus Schöneberg

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