Glassammeltonnen vs. Glassammel-Iglu - die wahrscheinliche Wahrheit.

In den Medien wird berichtet, dass die Glassammeltonnen aus den Hinterhoefen verschwinden,weil die Trennung ungenuegend funktioniert.

Da es nur eine Trennung von Weissglas und Buntglas (Gruen- und Braunglas) gibt bei den Glassammeltonnen im Hinterhof.
Nunja, teils stehen aber auch bei den Sammelcontainern an der Strasse nur zwei Iglus zum einschmeiszen des Glases.
Was waere so abwaegig, einfach eine dritte Glassammeltonne in die Hinterhoefe zu stellen?

Ich denke vielmehr es hat einen ganz anderen Grund, dass die Glassammeltonnen aus den Hinterhoefen verschwinden sollen.

Die Abholung (Ausleerung) der Glassammeltonnen ist zu kostenintensiv und zu zeitaufwaendig.
Auch der Umweltaspekt ist nicht von der Hand zu weisen, denn der CO2 - Ausstoss der Sammelfahrzeuge ist natuerlich hoeher, wenn jeder Hinterhof angesteuert werden muss, als wenn nur vereinzelte Glassammel-Iglu an der Strasse angefahren werden.

Ich stelle also fest, wenn die Glas-Iglu an der Strasse in ausreichender Menge im Kiez aufgestellt werden und diese gut fusslaeufig oder mit dem Fahrrad erreichbar sind, dann sind diese auch viel umweltfreundlicher und foerdern nebenher auch noch die Gesundheit der Bevoelkerung, denn man sollte ja mindestens 10.000 Schritte am Tag absolvieren.

Es waere evtl. sogar zu pruefen, ob nicht auch die Altpapiersammeltonnen vom Hinterhof verschwinden sollten, denn es gab ja auch mal Altpapiersammel-Iglu, welche an der Strasse standen. Warum wurden diese entfernt?

Was meiner Meinung nach aber viel wichtiger waere, sind Sammelpaket Retour- und Abhol-Stationen im Kiez, dann wuerden sich die vielen Paketauslieferungsfahrzeuge und in der zweiten Reiheparker stark reduzieren.
Die meisten sind ja tagsueber eh auf Arbeit und koennen das Paket nicht entgegennehmen.
Das stundenlange Warten auf den Paketdienst hat sich dann auch erledigt, die Nachricht, dass ein Paket zur Abholung bereitliegt koennte Digital auf das Smartphone gesendet oder ggf. mit dem Brieftraeger ausgeteilt werden.

Es wird interessant werden zu sehen wie die Rueckfuehrung der Zigarettenstummel funktionieren soll, welche ja im Gespraech ist.
Ob es demnaechst dann Menschensschlangen vor den Tabakverkaufsstellen gibt oder Automaten in den Supermaerkten.
Bei 20ct Pfand je Zigarettenstummel, wuerden sich auf jeden Fall die geschaetzten 10.000 Obdachlosen in Berlin freuen, Kinder koennten dann auf dem Spielplatz nicht nur Sandburgen bauen, sondern auch ihr Taschengeld enorm aufbessern.

Schauen wir mal was uns diese seltsame Welt noch so alles in Zukunft beschert.
Auf jeden Fall wird Bequemlichkeit der Vergangenheit angehoeren muessen, denn diese kann sich die Welt nicht mehr leisten.

Text: ah

Autor:

Andreas Holtz aus Spandau

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