Endlich wieder Pause im Freien
Gymnasium Steglitz mit neuem sanierten Schulhof

Sogar einen Kletterfelsen gibt es auf dem neuen Schulhof des Gymnasiums Steglitz.
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  • Sogar einen Kletterfelsen gibt es auf dem neuen Schulhof des Gymnasiums Steglitz.
  • Foto: K. Rabe
  • hochgeladen von Karla Rabe

„Es ist geschafft“, freute sich Frank Mückisch anlässlich der Eröffnung des sanierten Schulhofes des Gymnasium Steglitz, denn die Maßnahme ging zügig und reibungslos vonstatten.Gerade mal ein Jahr hatten die umfangreichen Bauarbeiten gedauert. Allen Unkenrufen zum Trotz.

„Endlich können unsere Schüler wieder Fußballspielen, Klettern und die Pausen im Freien verbringen“ sagte auch Schulleiterin Antje Lükemann voller Freude. Ein Jahr lang war der Außenbereich der Schule wegen der Bauarbeiten gesperrt. Anfangs wurde noch geunkt, dass die Sanierung des Schulhofes ähnlich dem BER verlaufen könnte – ohne absehbares Ende. Doch die Befürchtungen bewahrheiteten sich nicht. Den Schülern steht nach den Sommerferien ein attraktiver Schulhof zur Verfügung: ein bis zu 2,80 Meter hoher Kletterfelsen, bunte Sitzbänke, Outdoor-Kickertisch, Tischtennisplatten und Schachtische versprechen abwechslungsreiche Hofpausen. Auch der Sportunterricht profitiert in Zukunft von dem neuen Platz. Eine zweispurige 50-Meter-Laufbahn am Rand, ein Multifunktions-Sportfeld in der Mitte mit Weitsprung- und Kugelstoßanlagen sowie ein Fußballfeld mit Ballfangzaun und ein Basketballfeld stehen künftig dem Sport zur Verfügung. Sogar ein Beachvolleyball-Feld wurde angelegt.

Vier Jahre dauerte die Planung der Anlage. Dabei hatte im Wesentlichen das Grünflächenamt das Zepter in der Hand. „Wir haben das ganz alleine geschafft – ohne externe Planungen“, sagt Jörn Mikoleit, Bauleiter - und betreuer des Projekts. Rund 735 000 Euro kostete die komplette Sanierung gesteckt und aus dem Haushalt des Bezirks finanziert. Zudem gab es ein Reihe von Unterstützern. Der Cafeteria-Verein, der Verein der Ehemaligen sowie zahlreiche Eltern und auch Schüler halfen mit ihren Spenden. Von Eltern und Schülern beispielsweise spendeten 10 000 Euro.

Insgesamt wurden auf eine Fläche von 1900 Quadratmetern Pflastersteine verlegt und fünf Zierkirschbäume, einige Hainbuchenbäume, Bodendecker wie Storchschnabel, viele Sträucher, wie Weigelien und Felsenbirnen gepflanzt. Außerdem wird eine Insekten- und bienenfreundliche Wiese im Vorgarten angelegt und Nistmöglichkeiten für Insekten und Wildbienen geschaffen. Um diese Voraussetzungen optimal zu nutzen, wollen sich engagierte Schüler um die Bepflanzung von Hochbeeten kümmern. Hier kann dann die Schul-Cafeteria bald frische Kräuter und ein wenig Gemüse ernten. Geplant ist auch die Anschaffung eines Bienenstocks.

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