Exkursionen in die grüne Natur
Umweltpreis Berlin-Mitte 2019 vergeben

Preisverleihung im Schul-Umwelt-Zentrum Mitte (SUZ) in der Scharnweberstraße 159.
  • Preisverleihung im Schul-Umwelt-Zentrum Mitte (SUZ) in der Scharnweberstraße 159.
  • Foto: SUZ Mitte
  • hochgeladen von Dirk Jericho

Im Schul-Umwelt-Zentrum Mitte (SUZ) in der Scharnweberstraße 159 wurden am 29. Mai die diesjährigen Umweltpreise vergeben.

Mit ihren Ideen und Beiträgen zum Thema Umwelt und Natur hatten sich in diesem Jahr lediglich elf Projekte beworben. Umweltstadträtin Sabine Weißler (Grüne) freut sich dennoch über die „große Vielfalt“. Wie sie mitteilt, war „von Projekten zur Abfallvermeidung über Schulgärten und Stadtgärtnern bis hin zu künstlerischen Arbeiten wieder alles vertreten“. Das Umwelt- und Naturschutzamt, das Schulamt und das Jugendamt hatten ein Preisgeld von 3000 Euro zur Verfügung gestellt, das in den Kategorien pädagogische Einrichtungen und Initiativen vergeben wurde.

Bei den Initiativen hat der Interkulturelle Garten in Tiergarten-Süd den mit 700 Euro dotierten ersten Preis erhalten. „Hervorzuheben sind neben den vielseitigen gärtnerischen Aktivitäten vor allem das nachbarschaftliche und generationsübergreifende Engagement“, heißt es in der Jurybegründung.

Die Carl-Kraemer-Grundschule aus der Zechliner Straße 4 im Soldiner Kiez hat mit ihrem Projekt „Natur und ich“ in der Kategorie pädagogische Einrichtungen den ersten Preis erhalten. Dafür gab es 900 Euro. Die Schüler wurden in Berlin und im Umland mit der Natur in Berührung gebracht und konnten bei den Exkursionen „so für diese sensibilisiert werden“, heißt es. Das Projekt wurde als äußerst vielschichtig und nachhaltig bewertet.

Der Sonderpreis „Schulgärten“ ging an die Möwensee-Grundschule. Die Kinder bekamen 500 Euro für ihren „vielgestaltigen Schulgarten und ihr überdurchschnittliches Engagement“. Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde und der Verlag W. Wächter hatten für den Sonderpreis „Schulgärten“ insgesamt 1000 Euro bereitgestellt. Drei weitere Schulen konnten sich die anderen 500 Euro teilen.

Der zusätzlich vom Umwelt- und Naturschutzamt ausgelobte Preis für besonders nachhaltige Projekte ging an die Samen- und Pflanzentauschbörse im Soldiner Kiez. Seit drei Jahren können Nachbarn im Rahmen eines Tausch-ringprojektes Pflanzen und Samen tauschen. Die Jury lobte dabei vor allem, dass dadurch „der nachbarschaftliche Kontext gestärkt“ wird.

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