Belegte Brötchen im Frühstücksbus
Bei Kaffee und Tee respektvoll miteinander ins Gespräch kommen

Ab 12. Mai rollt der Frühstücksbus der gemeinnützigen Initiative Frühlingserwachen aus Friedrichshafen am Bodensee zum ersten Mal für eine Woche durch Berlin.

Der Frühstücksbus macht in verschiedenen Bezirken Station. Am 12. Mai steht er von 9.30 bis 13 Uhr auf dem Leopoldplatz. Am 16. Mai können Nachbarn von 8 bis 11 Uhr an der Thusnelda-Allee vor der Heilandskirche in Moabit kostenlos Kaffee trinken und belegte Brötchen essen.

Das „mobiles Dialogprojekt“ des Vereins Frühlingserwachen wurde 2016 entwickelt, „um für eine weltoffene und vielfältige Gesellschaft einzustehen“, heißt es. Gründungsort Friedrichshafen am Bodensee ist „Pilotkommune“ des Vereins, sagen die Verantwortlichen. Nach München und Erfurt tourt der Frühstücksbus nun vom 12. bis 18. Mai durch die Hauptstadt und soll die Leute ins Gespräch bringen.

Der Bus sei ein „mobiler, unkompliziert zugänglicher Begegnungsraum, in dem erfahrbar wird, wie das respektvolle Gespräch unter Andersdenkenden gelingen kann“, so die Idee. Durch das gegenseitige Kennenlernen und den Austausch könnten Vorurteile abgelegt sowie Gemeinsamkeiten entdeckt werden. „Ich bin der festen Überzeugung, dass mehr miteinander statt übereinander reden, mehr Dialog und weniger Parolen genau das sind, was unsere Gesellschaft jetzt braucht“, sagt Konstantin Veit, Gründungsmitglied des Vereins und Co-Leiter der Berliner Ortsgruppe.

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