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mensch.müller will Infostele

Wedding. Die Diskussion um eine Ehrung für das Ehepaar Elise und Otto Hampel ist noch nicht beendet. Die Stadtteilvertretung mensch.müller fordert nun bis zur offiziellen Eröffnung des Rathausvorplatzes eine "sichtbare Ehrung für Elise und Otto Hampel in Form eine Plakette oder einer Informationsstele“, wie Sprecher Peter Arndt sagt. Wie berichtet, hat das Bezirksamt im März im Amtsblatt bekanntgegeben, dass es den Abschnitt der Limburger Straße zwischen Genter Straße und Müllerstraße, der als Fußgängerweg an der Rathauskantine vorbeiführt, in Elise-und-Otto-Hampel-Weg umbenannt hat. Ursprünglich sollte der Rathausvorplatz in Elise-und-Otto-Hampel-Platz umbenannt werden. „Die Stadtteilvertretung bedauert, dass anlässlich dieser Ehrung des Weddinger Widerstandsehepaars keine würdige Namensgebungsfeier stattfindet, während für die Einweihung des Rathausvorplatzes eine große Eröffnungsveranstaltung geplant ist“, so Arndt. Am 8. April war der 75. Todestag von Elise und Otto Hampel. Die Weddinger Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime, die in der Amsterdamer Straße gelebt haben, wurden am 8. April 1943 im Gefängnis Plötzensee ermordet. Der Jahrestag wäre eine gute Gelegenheit gewesen, die Weg-Benennung feierlich zu begehen, findet die Stadtteilvertretung. DJ

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