Neue Ausstellung im Haus am Waldsee
Filme und Fotos von Ammar al-Beik

Szenenbild aus dem Film „Aspirin and a Bullet“ von 2011.
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  • Szenenbild aus dem Film „Aspirin and a Bullet“ von 2011.
  • Foto: Ammar al-Beik
  • hochgeladen von Ulrike Martin

„One To Free“ heißt die Ausstellung des syrischen Künstlers Ammar al-Beik, die am Sonnabend, 9. März, im Haus am Waldsee eröffnet wird. Sie zeigt den ersten Überblick über sein Schaffen in einer deutschen Kunstinstitution.

Ammar al-Beik wurde 1972 in Damaskus geboren. Als vielfach ausgezeichneter Filmemacher und Fotograf steht er für den experimentellen Film seines Landes. Seine Arbeiten waren seit den frühen 2000er-Jahren auf internationalen Filmfestivals unter anderem in Venedig und Berlin zu sehen. Sie wurden aber auch in Museen in New York, Paris, Seoul und Tokio gezeigt. Al-Beik kam 2014 über Beirut und Dubai als Geflüchteter nach Berlin, wo er heute lebt und arbeitet.

In der Ausstellung sind Fotos und Filme zu sehen. Inhaltlich spannt sich der Bogen der Arbeiten von der Suche nach einer neuen, syrischen Identität über die Aufstände der Opposition in Damaskus bis in die Gegenwart, in der Al-Beik sein Leben im Berliner Exil thematisiert. Der Filmemacher porträtiert dabei auch seine Umgebung. Persönlichkeiten des kulturellen Lebens sind ebenso Protagonisten wie übersehene Schicksale, die im Hintergrund für die Allgemeinheit tätig sind.

Die Ausstellung im Haus am Waldsee, Argentinische Allee 30, ist am 9. März ab 15 Uhr zu sehen. Sie läuft bis 5. Mai dienstags bis sonntags 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet sieben, ermäßigt fünf Euro.

Szenenbild aus dem Film „Aspirin and a Bullet“ von 2011.
„La dolce Siria“ entstand 2015.

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