Geld für die Freilichtbühne im Volkspark Jungfernheide
Senat gibt vier Millionen Euro für die Sanierung frei

Noch kann man sich hier kulturelle Veranstaltungen nur schwerlich vorstellen. Doch dank der Finanzspritze aus dem Landeshaushalt nimmt die Sanierung der Freilichtbühne im Volkspark Jungfernheide langsam Konturen an.
  • Noch kann man sich hier kulturelle Veranstaltungen nur schwerlich vorstellen. Doch dank der Finanzspritze aus dem Landeshaushalt nimmt die Sanierung der Freilichtbühne im Volkspark Jungfernheide langsam Konturen an.
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Seit Jahren liegt die Freilichtbühne im Volkspark Jungfernheide brach. Die Idee, sie wieder zum Leben zu erwecken, wird seit Sommer heiß diskutiert. Die Infusionslösung zur Reanimation ist seit Mitte Dezember sehr nahrhaft. 

Zu diesem Zeitpunkt hatte nämlich der Senat den Doppelhaushalt 2020/2021 beschlossen. Mit den Stimmen von SPD, Linken und Grünen sowie gegen die Stimmen von CDU, FDP und AfD wurden die für die Sanierung der Bühne benötigten vier Millionen Euro bewilligt, für die sich die beiden SPD-Abgeordneten Christian Hochgrebe und Daniel Buchholz laut eigenem Bekunden eingesetzt hätten; Hochgrebe als Mitglied des Hauptausschusses und Buchholz als Mitglied des Kultur-Ausschusses.

Hochgrebe freute sich über den Geldregen: „Die Freilichtbühne birgt ein großes Potenzial. Ich bin stolz, dass Rot-Rot-Grün das Geld für die Sanierung der wundervollen Freilichtbühne bereitstellt. Wir haben die Möglichkeit, hier verschiedenste kulturelle Angebote anzubieten – eine echte Bereicherung für den Charlottenburger Norden. Die Freilichtbühne in der Jungfernheide liegt wunderschön eingebettet in das Gartendenkmal von Erwin Barth. Jetzt küssen wir sie wieder wach!“

Auch für Buchholz steht fest: „In Siemensstadt stehen mit dem neuen Siemens-Campus große Veränderungen an. Eine Open-Air-Bühne für vielfältige kulturelle Nutzungen ist eine ideale Ergänzung.“

Ideen für die zukünftige Nutzung gebe es viele. Auf der Bühne könnten Theaterstücke aufgeführt, Konzerte gegeben oder Filme gezeigt werden. Denkbar sei auch, dass Schulen und Vereine dort proben.

Auch im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, der nun für die Umsetzung zuständig ist, sei die Begeisterung über die Finanzierungshilfe groß, verkündeten die beiden Abgeordneten. Demnächst würden konkrete Planungen beginnen, damit die erste Premiere auf der Bühne so schnell wie möglich stattfinden könne.

Autor:

Matthias Vogel aus Charlottenburg

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