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Veterinäre kontrollierten auf der Grünen Woche

Charlottenburg. In diesem Jahr machte das Veterinäramt des Bezirks im Rahmen der Grünen Woche in den Messehallen besondere kulinarische Funde: So handelten estnische Händler mit Braunbärenfleisch, sowohl auf Tellern als auch in Dosen.

Eine artenrechtliche Prüfung habe bestätigt, dass dies rechtens ist, teilte Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte (SPD) mit. In Estland ist der Abschuss von Braunbären erlaubt und der Verzehr ihres Fleisches nicht ungewöhnlich.

Anders war die Lage bei einem norwegischen Händler, gegen den die Behörden wegen des Verkaufs von Walfleisch vorgehen mussten. Einige Milch- und Fleischerzeugnisse aus Russland durften ebenfalls nicht verkostet werden, weil sie hygienischen Ansprüchen nicht genügen. Die Speisen seien mit Kükenfleisch angereichert gewesen, was in Russland bei Lebensmitteln für Kinder absolut üblich ist, sagte Schulte.

Schließlich protokollierten die Veterinäre des Bezirks auch einen Todesfall: So erlag ein Schaf den Folgen einer Stoffwechselstörung. Die Rede ist von einem übersäuerten Pansen.

Thomas Schubert / tsc
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