Popcorn statt Döner: Manufaktur stellt besondere Varianten des Maisprodukts her

Verschiedene Geschmacksrichtungen und jeweils süß und herzhaft gemischt.
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  • Verschiedene Geschmacksrichtungen und jeweils süß und herzhaft gemischt.
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Friedrichshain. Der Laden ist klein und das Angebot übersichtlich. Trotzdem soll von dort der Siegeszug eines neuen Snacks ausgehen.

Und zwar von Popcorn. Allerdings nicht die Art des Maisgebäcks, wie es gerne im Kino konsumiert wird. Denn dabei handle es sich eher um eine Billigvariante, sagt Christopher Peters, der "Exekutive Officer", also Geschäftsführer der "Knalle Popkornditorei". Das Unternehmen gibt es seit knapp einem Jahr. Zunächst waren die Popcornprodukte nur nach Online-Bestellung erhältlich. Mittlerweile werden sie auch in einigen Geschäften, nicht nur in Berlin, verkauft. Und seit 26. September hat die Popkornditorei einen eigenen Laden in der Mühsamstraße 41.

Als Firmeninhaber fungiert ein Quartett. Neben Christopher Peters sind das Grafikdesigner Johannes Laue, zuständig für Logo, Marke und das gesamte Erscheinungsbild, sowie Lucie Krautien und André Göbel. Diese beiden sind für das Herstellen der Popcornvariationen verantwortlich. Denn Popcorn ist bei Knalle nicht einfach Popcorn, sondern es werden dort aktuell sechs Geschmacksrichtungen angeboten. Etwa als Barbecue-Rauchmandel, weiße Schokolade-Salzbrezel oder Butterkaramell-Tahiti-Vanille, um nur drei Beispiele zu nennen. Schon die Zusammensetzung mit sowohl süßen als auch eher herzhaften Zutaten sorge für ein Alleinstellungsmerkmal, meint Peters. Dazu komme der Hintergrund von Lucie und André.

Das Duo habe bereits einen Namen im Bereich der Patisserie. Ihr Können lasse sich auch im Café Zuckerstück in Prenzlauer Berg feststellen, das die beiden betreiben. Dort verkehrten Christopher und Johannes regelmäßig. So ergab sich nicht nur eine Bekanntschaft, sondern auch eine Geschäftsidee. Aber warum gerade Popcorn? Zum einen natürlich das gemeinsame Faible für diesen Snacks und dazu der verbindende Ärger, dass er bisher in Berlin unter Wert verkauft werde. Und daraus folgernd die Möglichkeit, sich neue Rezepte einfallen zu lassen und Popcorn insgesamt auf ein anderes Niveau zu heben.

Der Erfolg gebe ihnen bisher recht, sagt Christopher Peters. Schon der Online-Handel habe sich sehr schnell positiv entwickelt. "Dabei sind die meisten Leute lediglich durch Mundpropaganda auf uns aufmerksam geworden." Deshalb folgte jetzt der nächste Schritt. Und im hippen Friedrichshain seien sie mit so einem Laden sicher auch an der richtigen Adresse. Und das Fernziel ist ebenfalls formuliert. Knalles Popcorn soll eines Tages ebenso für eine typische Berliner Speise stehen wie Currywurst oder Döner. tf

Weitere Informationen auf www.knalle.berlin.

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