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Weniger rechtsextreme Vorfälle im Jahr 2017

Im März erschien die Auswertung für das Register zur Erfassung extrem rechter und diskriminierender Vorfälle in Treptow-Köpenick.

Im Jahr 2017 wurden 310 Vorfälle dokumentiert (2016 waren es 367). Es war das erste Mal in der Geschichte des Registers Treptow-Köpenick, dass die Vorfallszahlen sanken (um etwa 15 Prozent). Dies lässt sich auf den massiven Rückgang der rassistischen Mobilisierungen im Bezirk zurück führen, womit auch das Motiv Rassismus (- 49 Prozent) stark gesunken ist.

Am stärksten war Propaganda mit 222 Vorfällen vertreten, sowie das Motiv der „Rechten Selbstdarstellung“ mit 100 Vorfällen. Die Anzahl der Angriffe ist auf insgesamt 22 zurückgegangen. Sie sind zu 70 Prozent rassistisch motiviert.

Inhaltlich sind Vorfälle mit dem Motiv der (extrem) rechten Selbstdarstellung um knapp zehn Prozent angestiegen. Es zeigt sich ein vermehrtes Interesse rechter Gruppierungen, sichtbar zu sein und neue Mitstreiter zu agitieren.

Die gesamte Auswertung gibt es unter www.berliner-register.de oder als Broschüre im Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick, Michael-Brückner-Straße 1,  65 48 72 93.
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