Straßenumbau rückt in greifbare Nähe
Arbeiten auf der Lichtenrader Bahnhofstraße dauern bis 2023

Blick vom gesperrten Pfarrer-Lütke-Platz auf die Bahnhofstraße. Im Jahr 2023 soll der Verkehr auch wieder in Richtung S-Bahnhof fließen, dann soll die  Unterführung fertig sein.
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  • Blick vom gesperrten Pfarrer-Lütke-Platz auf die Bahnhofstraße. Im Jahr 2023 soll der Verkehr auch wieder in Richtung S-Bahnhof fließen, dann soll die Unterführung fertig sein.
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Anfang des kommenden Jahres sollen die Bauarbeiten auf der Bahnhofstraße beginnen. Die CDU in der BVV nimmt das zum Anlass, auf der Umleitungsstrecke, die dann eingerichtet wird, eine Verkehrsberuhigung zu fordern.

Hintergrund: Um Lichtenrades Einkaufsmeile attraktiver zu machen, sind breitere Gehwege, Radwege und eine neue Anordnung der Parkplätze geplant. Es wird drei aufeinander folgende Bauabschnitte geben – vom Kirchhainer Damm bis zur Mellener Straße, von der Mellener Straße bis zur Riedingerstraße und schließlich von der Riedingerstraße bis zur Steinstraße. Es wird immer einspurig gearbeitet, sodass die Bahnhofstraße die ganze Zeit über passierbar bleibt. Im Jahr 2023 soll alles fertig sein. Während jeder Phase gibt es ein separates Einbahnstraßensytem. Beim ersten Bauabschnitt wird der Verkehr vom Lichtenrader Damm aus über die Löptener und Mellener Straße zur Bahnhofstraße geleitet.

Nachdem die CDU-Fraktion sich bereits vor zweieinhalb Jahren für mehr Geschwindigkeitskontrollen auf diesen beiden Straße eingesetzt hatte, stellte sie nun einen neuen Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung. Eine Verkehrsberuhigung sei jetzt wichtiger denn je, so der schulpolitische Sprecher Christian Zander. „Wir müssen Fußgänger, Radfahrer und insbesondere Kinder bei der Einrichtung der Umleitungsstrecke schützen. Hier befinden sich mehrere Kitas.“

Gemeinsam mit seinen Parteifreunden Daniel Dittmar und Patrick Liesener hat er deshalb das Bezirksamt aufgefordert, für wirksame Maßnahmen zu sorgen, die ein schnelleres Fahren als Tempo 30 verhindern. Außerdem wünschen sich die Christdemokraten einen Fußgängerüberweg und – zumindest während der Bauarbeiten – einen Radfahrstreifen auf der Mellener Straße zwischen Bahnhof- und Löptener Straße. „Schließlich sollte geprüft werden, ob Radfahrer die Mellener Straße entgegen der Einbahnstraßenregelung in Richtung Norden sicher befahren können“, so die Antragsteller.

Sollten sich diese Änderungen als gut erweisen, könnten sie auch beibehalten werden, wenn die Umleitungsstrecken wieder aufgehoben werden. Denn: „Der Verkehr hat hier insgesamt erheblich zugenommen“, sagt Patrick Liesener. Über den Antrag der Christdemokraten entscheiden die Bezirksverordneten voraussichtlich bei ihrer nächsten Sitzung.

Einzelheiten über den Umbau der Bahnhofstraße sind zu finden unter https://az-lichtenrade.de/.

Blick vom gesperrten Pfarrer-Lütke-Platz auf die Bahnhofstraße. Im Jahr 2023 soll der Verkehr auch wieder in Richtung S-Bahnhof fließen, dann soll die  Unterführung fertig sein.
Die Bahnhofstraße mit ihren vielen kleinen Geschäften ist eine gut funktionierende Einkaufsmeile.
Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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