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Straßensanierung im Dichterviertel beginnt Anfang August

Es werden nur kleine Reparaturen, hauptsächlich rund um Anlagen der Wasserbetriebe, ausgeführt.
Es werden nur kleine Reparaturen, hauptsächlich rund um Anlagen der Wasserbetriebe, ausgeführt. (Foto: HDK)

Lichtenrade. Im vergangenen Jahr gab es heftige Diskussionen um die kopfsteingepflasterten Straßen im sogenannten Dichterviertel. Nach anhaltenden Anwohnerklagen über den schlechten Zustand, verkündete das Bezirksamt Anfang 2017 die Sanierung.

Als aber dann nichts passierte und von Amts wegen auch nichts mehr verlautbarte, wurden die Anwohner ungeduldig. Sie gingen eigentlich davon aus, wie zum Beispiel Dennis Hoffstädter, „dass nach Ende der Kälteperiode nun zügig mit der Sanierung begonnen würde“. Außerdem berichtet Hoffstädter, dass zwischenzeitlich „diverse Nachfragen“ von mehreren Anwohnern beim zuständigen Fachbereich Straße, bei der zuständigen Stadträtin Christiane Heiß (Bündnis 90/Grüne) und bei Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) gestellt wurden, aber unbeantwortet blieben.

Die Betroffenen interssiert vor allem, wann und in welcher Straße die Arbeiten beginnen sollen. Nun hat sich die CDU-Fraktion der Sache angenommen und in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) nachgefragt. Daraufhin kündigt Stadträtin Heiß aktuell an, dass der „Beginn der Arbeiten für die 31. Kalenderwoche vorgesehen“ sei und die konkret betroffenen Anlieger kurzfristig informiert würden. Begonnen wird voraussichtlich in der Goethestraße (zwischen Schiller- und Neanderstraße), Grimmstraße (zwischen Halker Zeile und Geibelstraße), Krusauer Straße (zwischen Barnet- und Fontanestraße), Schillerstraße (zwischen Fontane- und Grimmstraße) sowie Ekensunder Weg (zwischen Barnetstraße) und Halker Zeile.

Christiane Heiß erklärt aber auch, dass sich der Bezirk „aufgrund des begrenzten Budgets“, lediglich „die Reparatur von Kleinstflächen, hauptsächlich im Umfeld von Einsteigschächten der Berliner Wasserbetriebe“ leisten könne. Dafür würde aber „der Fahrzeugverkehr und die Zugänglichkeit der Anliegergrundstücke mit nur geringen Einschränkungen gewährleistet bleiben“, so die Stadträtin. HDK

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