Familienfarm Lübars muss sich verändern
Zu wenig Spenden erhalten

Die Familienfarm bleibt erhalten, aber mit erheblich weniger Tieren.
  • Die Familienfarm bleibt erhalten, aber mit erheblich weniger Tieren.
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Zurzeit ist die Familienfarm Lübars wegen der Corona-Krise für Besucher gesperrt. Aber auch danach wird es Veränderungen geben.

In der Weihnachtszeit hatte das Elisabethstift als Trägerin der Jugendfarm Lübars einen Hilferuf gestartet. In diesem Sommer läuft ein Projekt der Europäischen Union aus, mit dem lange Zeit arbeitslose Menschen mittels der Betreuung von Tieren an der Alten Fasanerie wieder fit gemacht werden sollten für den Arbeitsmarkt. Mit dem Auslaufen der Förderung endet auch die Finanzierung der Tierhaltung, die jährlich mit rund 170.000 Euro zu Buche schlägt.

Am Ende kam nur ein Viertel
des benötigten Betrags zusammen

Viele Menschen reagierten auf den Spendenaufruf, doch am Ende kam nur rund ein Viertel der Summe zusammen. „Wir waren sehr berührt von dem großen Interesse vieler Menschen, und es sind eine Menge Spenden eingegangen, um die Tiere weiter zu erhalten. Dafür sagen wir noch einmal ganz herzlich Danke“, betont Elisabeth-Geschäftsführer Helmut Wegner. Dennoch könne jetzt die Tierhaltung nicht mehr für ein weiteres Jahr sicher gestellt werden.

Tierbestand wird verändert,
Farm soll aber Erholungsort bleiben

Das bedeutet, dass jetzt konkrete Maßnahmen zur Umstrukturierung eingeleitet müssen. „Wir freuen uns weiterhin über Ihre finanzielle Unterstützung, aber mit Blick auf die aktuelle Situation werden wir mit Auslaufen der EU-Fördermittel im Sommer 2020 den momentanen Tierbestand drastisch verändern“, erläutert Wegner. Die Alte Fasanerie werde nach der überstandenen Corona-Pandemie aber als Erholungs- und Begegnungsort erhalten bleiben, mit allen pädagogischen Angeboten wie der Hofschule, dem Ferienprogramm und den verschiedenen Kursen. Auch Gottesdienste und Feste werden fortgesetzt.

Die Familienfarm Lübars gilt als idealer Standort, um Kinder aus der Großstadt, insbesondere aus dem benachbarten Märkischen Viertel, mit Natur und Landwirtschaft vertraut zu machen.

Alle Informationen gibt es unter www.alte-fasanerie-luebars.de.

Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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