Anzeige

14 Projekte in Mitte werden aus dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung gefördert

Am 30. Januar wählte eine Jury 14 Projekte aus, die Zuwendungen aus dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung 2018 erhalten.

Insgesamt standen 45 000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden damit Kooperationsprojekte, die Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen neue Zugangsformen zu Kunst und Kultur ermöglichen, besonders jenen, die kaum mit kultureller Bildung in Kontakt kommen. Das funktioniert aber nur, wenn sie sich auch selbst ausprobieren können, statt nur dabei zu-zusehen.

Dann müsste für die Schüler des John-Lennon-Gymnasiums der Plan aufgehen. Mit dem Verein Freie Bühne Mitte wollen sie nicht nur eine Inszenierung zum Thema „Zukunftsvisionen“ einstudieren, sondern auch das Lichtdesign dazu entwickeln. Noch nicht ganz so weit sind die Knirpse aus der Regenbogen-Kita der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH. Sie werden erst einmal verschiedene künstlerische Techniken ausprobieren. Kinder der Kita und der Vorschule der Berliner Cosmopolitan School sammeln und gestalten Geschichten für drei Kinderbücher, die gedruckt und in Kindergärten verteilt werden. Schüler aus dem Hansaviertel beschäftigen sich mit dem Wald und wollen zusammen mit einer Künstlerin einen Trickfilm drehen. 

Seit zehn Jahren gibt es den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung. In dieser Zeit wurden mit mehr als 21 Millionen Euro über 2500 Projekte gefördert. In über 60 Prozent der Berliner Schulen sowie in außerschulischen Einrichtungen haben sich rund 150 000 junge Menschen aktiv und kreativ mit Kunst und Kultur beschäftigt.

Der Projektfonds besteht aus drei Fördersäulen. Mit der Fördersäule 1 werden Kooperationsprojekte mit einer Laufzeit von einem Jahr unterstützt, Säule 2 fördert mehrjährige Angebote in mindestens sechs Berliner Bezirken, und Säule 3 ist für kleine Kiezprojekte gedacht, für die der Fachbereich Kunst und Kultur des jeweiligen Bezirksamts zuständig ist.

In diesem Jahr wurden zwei neue Programme aufgelegt. „Durchstarten“ richtet sich an Projektleitende mit Behinderungen oder mit Flucht- und Migrationserfahrung. Mit „Partnerschaften“ wird eine dauerhafte Zusammenarbeit von Kulturinstitutionen mit Bildungs- und Jugendeinrichtungen in mindestens drei Bezirken angestrebt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt