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Charité-Ärzte im Libanon

Mitte.Die Charité hat im Libanon das Hilfsprogramm "CharitéHelp4Syria" für syrische Flüchtlinge gestartet. Charité-Ärzte bilden in Beirut zehn arabischsprachige Psychologen und Psychiater in der Therapie von Traumafolgen aus. Das Auswärtige Amt unterstützt das Programm mit 700 000 Euro. Fast zwei Millionen Syrer suchen wegen des Bürgerkriegs Schutz in anderen Ländern, fast 700 000 von ihnen im benachbarten Libanon. Viele der Flüchtlinge sind aufgrund ihrer Erlebnisse im Bürgerkrieg traumatisiert. "Mentale Erkrankungen sind dringend therapiebedürftig", sagt Professor Malek Bajbouj von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Benjamin Franklin, der das Hilfsprogramm an der Charité koordiniert. Das Programm "CharitéHelp4Syria" ist auf ein Jahr angelegt.

Dirk Jericho / DJ
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