Im Frühjahr geht es erst so richtig los
Programm zum Tag der Städtebauförderung in Moabit und Tiergarten

Die Testrunden sind gedreht. Jetzt kann es auf der neuen Skateanlage im Poststadion losgehen.
  • Die Testrunden sind gedreht. Jetzt kann es auf der neuen Skateanlage im Poststadion losgehen.
  • Foto: A. Stahl
  • hochgeladen von Karen Noetzel

An vier Orten in Tiergarten und Moabit ist in diesem Jahr die Städtebauförderung zu erleben und wie die verschiedenen Förderprogramme auf die Stadtentwicklung wirken.

Die Städtebauförderung gibt es bereits seit 1971. Sie wurde im Lauf der Jahrzehnte an die jeweiligen Entwicklungen und Aufgaben der Kommunen angepasst. In diesem Jahr findet der bundesweite Tag der Städtebauförderung am 11. Mai statt. Er wird von Bund, Ländern, dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und weiteren Partnern alljährlich organisiert.

In Tiergarten beginnt der Tag der Städtebauförderung um 11 Uhr mit einer sachkundigen Führung zur Hansabücherei in der Altonaer Straße 15. Teilnehmer erhalten während der zweistündigen Veranstaltung umfangreiche Informationen zur laufenden Sanierung der Bibliothek im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“. Die Hansabücherei wurde für die Internationale Bauausstellung 1957 nach Plänen von Werner Düttmann errichtet. Sie gilt als bedeutendes Zeugnis der Berliner Nachkriegsmoderne. Sie war und ist ein wichtiger öffentlicher Treffpunkt im Hansaviertel.

Gebaut werden soll auch auf dem Schul- und Freizeitareal am Neuen Ufer. Geplant ist der Umbau der bestehenden Gemeinschaftsschule zu einem zeitgemäßen „Bildungscampus“. Mit Mitteln aus dem Programm „Stadtumbau“ sollen ein neues Gebäude, Grünanlagen und sogar eine Fuß- und Fahrradbrücke entstehen, die Moabit mit dem benachbarten Charlottenburg verbindet. Besucher des Städtebaufördertages erfahren auf einem geführten Rundgang dazu alles Wissenswerte. Treffpunkt ist um 13 Uhr vor dem Jugendclub Schlupfwinkel, Kaiserin-Augusta-Allee 100.

Um 13.30 Uhr beginnt eine Führung im Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U), Siemensstraße 27. Es müsse dringend vergrößert werden, sagen die ZK/U-Verantwortlichen, damit sich auch in Zukunft Kunstschaffende aus aller Welt als „artists in residence“ und alle Interessierten austauschen können. Am Tag der Städtebauförderung können die Pläne samt innovativer Lösungen, etwa zur energetischen Sanierung, begutachtet werden. Es besteht sogar die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen.

Am anderen Ende von Moabit, im Sportpark Poststadion, Lehrter Straße, beginnt um 13 Uhr die offizielle feierliche Eröffnung der neuen Skateanlage. Denn in diesem Frühjahr geht es auf der brandneuen Anlage erst so richtig los. „Neben einem Kids Contest, Livemusik und einem Showskaten wird es vor allem kostenfreie Workshops für Anfänger geben“, kündigt Henryk Lemm vom 1. Berliner Skateboardverein an. Ab 16.15 Uhr wollen Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher und Ramona Reiser (beide Linke), Stadträtin für Jugend, Familie und Bürgerdienste, zuschauen. Daneben gibt es viele Informationen zum Programm „Stadtumbau“ und zur Entwicklung des Poststadions selbst.

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