Ein Muss für Lyrikfans
Poets‘ Corner im Studio im Hochhaus

Das Studio im Hochhaus in Neu-Hohenschönhausen macht mit.
  • Das Studio im Hochhaus in Neu-Hohenschönhausen macht mit.
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31 Berliner Lyrikerinnen und Lyriker lesen an einem Abend aus ihren Werken – in Bibliotheken, Galerien, Museen und Kulturzentren. Das ist die Poets‘ Corner. Unterstützt wird das kleine Poesiefest von den Bezirken und diversen Kulturinstitutionen. Das Studio im Hochaus aus Neu-Hohenschönhausen ist am 11. Juni mit von der Partie.

Zu Gast im Erdgeschoss des Hochhauses an der Zingster Straße 25 sind die Berliner Autoren Sandra Burkhardt, Tobias Herold, Ilia Ryvkin und Joel Scott. Es moderiert der Verleger Peter Holland. Sandra Burkhardt ist Jahrgang 1992, sie hat Kunstgeschichte und Literarisches Schreiben in Karlsruhe und Leipzig studiert und lebt in Berlin. 2016 war sie Preisträgerin für Lyrik beim 24. Open Mike in Berlin. Sie veröffentlichte Texte in den Jahrbüchern der Lyrik 2015, 2017 und 2018. Im Herbst 2018 erschien ihr Debüt „Wer A sagt“ bei gutleut.

Lyrik in zwei Sprachen

Tobias Herold, geboren 1983, ist freier Dichter und Kulturveranstalter in Berlin. Aus seiner Feder sind die Lyrikbände „Kruste" (2009) und „Ausfahrt" (2011, beide Elfenbein Verlag), außerdem ist er Mitbetreiber des Veranstaltungsortes ausland. Ilia Ryvkin wurde 1974 in Petrosawodsk geboren, er ist Dichter, Übersetzer, Kurator und Schauspieler. 2018 ist sein zweisprachiger Lyrikband „манифест фронта растений - pflanzenfront-manifest“ bei Hochroth-Berlin erschienen. Er übersetzt deutsche, englische, ukrainische und georgische Texte.

Joel Scott stammt aus Sidney und ist Dichter, Schriftsteller, Übersetzer und Forscher. Seine Gedichte sind online und im Druck sowohl in Australien als auch in Deutschland erschienen. Er ist Teil der Berliner „Group Dog“. Zuletzt veröffentlichte er „Diary Farm” (2014). Im gleichen Jahr promovierte Scott in Übersetzung und experimentellem Schreiben. Er lebt heute in Berlin.

Podium für Sprachkünstler

Die Lesereihe Poets‘ Corner ist seit zwölf Jahren Bestandteil des poesiefestivals berlin und wird vom Haus für Poesie gemeinsam mit den bezirklichen Ämtern für Weiterbildung und Kultur, diversen Kulturinstituten und Akteuren der freien Szene veranstaltet. Die Idee stammt ursprünglich von zwei Dichtern: Björn Kuhligk und Jan Wagner. Sie wollten damit den in Berlin lebenden Lyrikerinnen und Lyrikern ein Podium geben.

Lesung und Gespräch im Studio im Hochhaus in der Zingster Straße 25 am Dienstag, 11. Juni, dauern von 19 bis 20.30 Uhr.

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