Aktuelle Lockdown-Lockerungen
Geht es langsam wieder los?

Jetzt auch die Museen. Am 15. März öffnen im Bezirk die ersten Ausstellungsorte wie das Museum Reinickendorf in Alt-Hermsdorf oder die Graphothek in der Königshorster Straße.

Der Besuch unterliegt einigen Regeln, aber er ist immerhin wieder möglich. Wer das Angebot nutzen möchte, muss sich anmelden. Einlass wird dann während eines bestimmten Zeitfensters gewährt. Wie viele Menschen sich gleichzeitig in einer Einrichtung aufhalten dürfen, hängt von ihrer Größe ab. Die Vorgabe lautet: 40 Quadratmeter für eine Person, beziehungsweise einen Haushalt. Außerdem müssen Kontaktdaten hinterlassen werden und eine Maskenpflicht ist in den Räumen obligatorisch. Anmeldungen und weitere Information für die bezirklichen Museen gibt es im Internet auf www.museum-reinickendorf.de.

Bereits ab 9. März gab es etwas Erleichterung für den Einzelhandel. Geschäfte durften unter Einschränkungen wieder öffnen. Konkret gilt das sogenannte "Click & Meet"-Konzept. Das bedeutet auch hier, es muss vor Betreten des Ladens ein Termin vereinbart werden. Der Kundenkontakt ist zu dokumentieren und auf genügend Abstand zu achten. Diese Regelung gilt, so lange sich die Sieben-Tage-Inzidenz bei einem Wert zwischen 50 und 100 Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner bewegt. Fällt sie darunter, gibt es weitere Lockerungen. Steigt sie über 100, müssen die Läden wieder schließen.

Auf eine Inzidenz von unter 50 müssen weiter die Gastronomiebetriebe warten. Erst dann eröffnet sich für sie eine Öffnungsperspektive zumindest, wenn ein Außenbereich vorhanden ist.
Für etwas mehr Gefahrenabwehr im Kampf gegen die Pandemie soll die aktuelle Teststrategie sorgen. Am 8. März gingen berlinweit zunächst 16 Testzentren in Betrieb, darunter der Reinickendorfer Standort in der Antonienstraße 51. Er wird vom Roten Kreuz betrieben. In den Folgetagen kamen weitere Testzentren hinzu.

Dass zusätzliche Kapazitäten gebraucht werden, zeigte sich gleich nach dem Start auch am Beispiel der Antonienstraße. Der Versuch, online einen Termin zu bekommen, scheiterte schnell. Keiner mehr verfügbar, erst einmal ausgebucht. Weitee Informationen zu den Testadressen gibt es im Internet auf www.test-to-go.berlin. Auf dem Portal gelangt man auch zur Anmeldung.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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