Schüler laufen wieder für Afrika und sammeln so 5000 Euro ein
Mit 45 Runden zum Tagesrekord

Auf die Plätze, fertig, los! Der Startschuss für den „6. Afrika-Lauf“ des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums ist gefallen. Am Ende kamen 5000 Euro an Spendengeldern zusammen.
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  • Auf die Plätze, fertig, los! Der Startschuss für den „6. Afrika-Lauf“ des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums ist gefallen. Am Ende kamen 5000 Euro an Spendengeldern zusammen.
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Die Schüler des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums liefen wieder für einen guten Zweck. Der Startschuss zum „6. Lauf für Afrika“ fiel am 10. April auf dem Reformationsplatz. 45 Runden waren diesmal der Rekord.

Über 200 Gymnasiasten schwänzten am Donnerstag für eine Stunde den Unterricht. Nicht für das Klima, sondern für Afrika. Dafür war am Reformationsplatz schon lange vor dem Startschuss alles vorbereitet. Streckenposten standen entlang der 400 Meter langen Route, die wieder vom Reformationsplatz über die Mönchstraße, Havelstraße und die Carl-Schurz-Straße führte. Wasserflaschen standen bereit, Mitschüler hatten Schilder gemalt und ein lautstarker Trommler heizte Läufern und Zuschauern gleichermaßen ein.

Um zwölf Uhr mittags war es dann soweit. Gabriele Fliegel, Chefin der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau feuerte stellvertretend für den erkrankten Bürgermeister den Startschuss aus der Luftpistole ab und das große Rennen nahm seinen Lauf. Nicht im Spurt, sondern im gemächlichen Trabtempo. Denn die erste Runde liefen mit den Schülern nicht nur die beiden Organisatoren des Spendenlaufs Andreas Völzmann (Sportfachbereichsleiter) und Silja Henning (Lehrerin) mit, sondern auch die Ehrengäste Andreas Guibeb, der Botschafter Namibias, und Rüdiger von Versen vom Vorstand der Ombili-Stiftung.

Seit 20 Jahren
im Einsatz für Ureinwohner

Denn Ziel des „6. Lauf für Afrika“ war es, Geld für die Omili-Stiftung zu sammeln. Die setzt sich seit mehr als 20 Jahren für die Belange der Ureinwohner Namibias, den San, ein. Mit ihrem traditionellen Sponsorenlauf helfen die Schüler dabei, die Grundschule in Ombili auszurüsten, einen Sportplatz mitzufinanzen oder eine Bibliothek für die Kinder einzurichten.

Damit auch dieses Jahr wieder ordentlich viel Geld zusammenkommt, bekamen die Schüler pro gelaufener Runde einen vorher vereinbarten Geldbetrag von Eltern, Nachbarn, Verwandten oder anderen Sponsoren. Die Schüler liefen in Teams, die sich beim Laufen und Schwitzen abwechselten. Jedes Team hatte einen Rundenzähler, der Buch über die gelaufene Strecke führte. Nach gut einer Stunde hatten es die Schüler geschafft und erreichten erschöpft das Ziel. Ihre Tagesbilanz kann sich sehen lassen. Alle 261 Läuferinnen und Läufer legten insgesamt 2149 Runden zurück. Das schnellste Team lief in einer Stunde 45 Runden. Und an Spenden kamen am Ende 5000 Euro zusammen.

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