Eine Wartestelle für Schiffe
Spreemündung wird ausgebaut

Blick auf die Wasserbaustelle an der Havel nördlich der Spreemündung. Rechts im Bild das Spandauer Horn.   | Foto:  Wasserstraßen-Neubauamt
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  • Blick auf die Wasserbaustelle an der Havel nördlich der Spreemündung. Rechts im Bild das Spandauer Horn.
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Anfang Februar haben an der Spreemündung Arbeiten zur Fahrrinnenanpassung an der Berliner Nordtrasse begonnen. Sie sind Teil des ersten Bauloses dieses als Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) 17 geführten Gesamtvorhabens.

Entstehen soll eine zentrale Wartestelle für die geplanten Richtungsverkehrsstrecken für große Wasserfahrzeuge. Gleichzeitig wird eine direkte Einfahrt von bis zu 110 Meter langen Schiffen aus der Spree in die Spandauer Schleuse und zur Havel-Oder-Wasserstraße möglich.

Im Bereich des „Spandauer Horns“ werden zunächst zehn Meter lange Stahlspundbohlen für eine bauzeitliche Arbeitsebene eingepresst, erklärte das Wasserstraßen-Neubauamt. Es folgen Spundwandarbeiten im Bereich der neuen Wartestelle am Nordufer der Spree. Sie werden nach und nach in Richtung Spandauer Horn weitergeführt. Zu diesem Baulos gehört auch das Ersetzen verschiedener Leitungen und eines Trinkwasserdükers unter der Spree.

Durch den Bau der Wartestelle würden zudem neue Landflächen geschaffen, die auch für das Anlegen des Spreeradwegs in diesem Abschnitt bereitgestellt werden können, teilte das Wasserstraßen-Neubauamt ebenfalls mit. Außerdem werde aus der noch vorhandenen alten Liegestelle „Spreeschanze“ eine ökologisch wertvolle Flachwasserzone.

Die Arbeiten für das erste Baulos sollen bis Ende 2024 dauern. Danach folgen drei weitere Bauabschnitte für das Gesamtvorhaben Fahrrinnenanpassung an der Berliner Nordtrasse. Die Fertigstellung ist 2029 geplant. Rund 58 Millionen Euro investiert der Bund.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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