Eröffnung mit großem Sommerfest
Jugendkunstschule bezieht eigenes Haus

Bettina Tscheslog (r.), Sophie Anscheidt und Christopher Ohl gewähren einen Blick in die Druck-Werkstatt. Hier gibt es sogar Gerätschaften für Siebdruck-Technik.
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  • Bettina Tscheslog (r.), Sophie Anscheidt und Christopher Ohl gewähren einen Blick in die Druck-Werkstatt. Hier gibt es sogar Gerätschaften für Siebdruck-Technik.
  • Foto: K. Rabe
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Am 29. August ist es soweit: Die Jugendkunstschule kann endlich ihren Standort beziehen.

Künftig wird die bezirkliche Einrichtung gemeinsam mit dem freien Träger "Chance – Bildung, Jugend und Sport" und dem Kinder- und Jugendbüro im Haus der Jugend Albert Schweitzer den Campus Albert Schweitzer betreiben.

„Wir freuen uns, dass es nun endlich los geht“, sagt Bettina Tscheslog, die gemeinsam mit Henning Harms die „Youkunst“ Jugendkunstschule Steglitz-Zehlendorf leitet. Eigentlich gibt es die Einrichtung schon seit über zwei Jahren. Als im Mai 2016 die Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Zuständigkeitsbereichen Jugend sowie Schule und Bildung unterzeichnet wurde, war das der Startschuss für die Einrichtung.

Doch das rote Hauptgebäude musste zunächst umfassend saniert und umgebaut werden. Auch in einigen Nebengebäude waren Sanierungsmaßnahmen notwendig. In dieser Zeit ist die Jugendkunstschule mit ihren Angeboten hauptsächlich zu den Schulen gegangen und hat dort Kurse und Projekte durchgeführt. Damit sollte auch die Existenz der neuen Einrichtung bekannt gemacht werden. Sie sollte ja nicht gleich wieder in der Versenkung verschwinden, zumal Steglitz-Zehlendorf der einzige Bezirk in Berlin ohne Jugendkunstschule war.

Am 29. August wird der Campus Albert Schweitzer mit der Jugendkunstschule am Standort Am Eichgarten 14 offiziell eröffnet. Aus diesem Anlass wird ein Sommerfest gefeiert. „Es gibt einen offiziellen Teil im Saal mit einem musikalischen Rahmenprogramm“, informiert Sophie Anscheidt, die gemeinsam mit drei Mitarbeitern von „Chance“ die offene Jugendarbeit im Campus betreut. Anschließend werden zwei Workshops angeboten: Graffiti und Stencil. Bei Letzterem werden Graffiti mit Hilfe von Schablonen angebracht. Natürlich wird das Eröffnungsfest auch genutzt, um die Einrichtung mit allen ihren Möglichkeiten zu zeigen.

„Wir haben ein Zeichen-Atelier, eine Nähwerkstatt und Druckerwerkstatt. Hier sind wir besonders auf die Siebdruck-Ausrüstung stolz“, erklärt Bettina Tscheslog. Darüber hinaus stehen Keramik- und Holzwerkstatt sowie ein digitales Atelier mit 15 PC-Plätzen und ein Foto-Atelier mit fünf Plätzen zur Verfügung. Diese Angebote können vormittags von Schulklassen genutzt werden.

An den Nachmittagen macht der freie Träger „Chance“ Angebote für die offene Kinder- und Jugendarbeit. „Wir haben auch einen kreativen Ansatz“, sagt Christopher Ohl von „Chance“. Die Kinder und Jugendlichen sollen selbst aktiv werden. „Die Angebote sollen aus Eigeninitiative entstehen“, sagt Ohl. Ein erstes Projekt ist das Jugendcafé. Es wird von Kindern und Jugendlichen gestaltet und selbstverwaltet. Auch Theatersaal, Kreativhof und der große Garten bieten jede Menge Möglichkeiten, um die Ideen der jungen Leute umzusetzen. Am Campus werden Schule und Jugendarbeit miteinander verknüpft. Gemeinsames Anliegen ist es, einen Ort der künstlerischen Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche im Bezirk zu schaffen. Dieses Campus-Konzept ist berlinweit in dieser Form einzigartig.

Weitere Informationen auf www.youkunst.de, www.jugend-cas.de, www.campus-albert-schweitzer.de.

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