Grüne fordern konkrete Handlungen
Vier Ideen gegen die Plastikflut

Mit einem Antrag zur Vermeidung von Plastikmüll wollen die Grünen Tempelhof-Schöneberg zum Vorbildbezirk auf diesem Gebiet machen.

„Zwar sind die Beiträge, die ein Bezirk zur Eindämmung der Plastikflut leisten kann, bescheiden. Sie sollten in ihrem öffentlichen Wirkungspotenzial jedoch nicht unterschätzt werden“, meint die Partei. Der Kampf gegen den Abfall in den Gewässern beginne an Land in jeder Gemeinde, in jedem Bezirk. „Die enormen Gefahren von Plastikmüll insbesondere für die Weltmeere sind inzwischen weithin bekannt. Fünf bis zwölf Millionen Tonnen werden jährlich auf unserem Planeten in den Ozean vom Festland aus eingetragen. Jeder Deutsche produziert rund 37 Kilogramm Plastikmüll im Jahr.“

Vier Maßnahmen könnten helfen, den Plastikverbrauch im Bezirk deutlich zu reduzieren. Das Bezirksamt sollte den Grünen zufolge innerhalb der Verwaltung auf die Verwendung von Plastikverpackungen und nicht recyceltem Plastik weitgehend verzichten. In Zusammenarbeit mit geeigneten Initiativen, zum Beispiel „Alles im Fluss“, sollten Plakate in allen öffentlichen Gebäuden im Bezirk ausgehängt werden, um für eine Verringerung von Einwegplastik zu werben.

Darüber hinaus sollten Standverkäufer auf Wochenmärkten zum Plastikverzicht angeregt sowie ansässige Geschäftsbetreiber über die Aktion informiert und eingebunden werden. „Das Handeln einer Verwaltung hat auch eine Vorbildfunktion. Wir können jedes Vorbild, das zeigt, wie man auf Plastik verzichtet, gut gebrauchen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Rainer Penk. Bis Ende Oktober erwartet er vom Bezirksamt einen Bericht.

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